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	<title>Digitale Demokratie &#187; Studie</title>
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	<description>Die Politik der Informationsgesesellschaft</description>
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		<title>Wenig aussagekräftig: 4. Kurzstudie Web 2.0 und Politik</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 13:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnenführung]]></category>
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Auf dem grünennahen Blog netzpolitik.org ist die 4. Kurzstudie &#8220;Politik im Web 2.0&#8243; erschienen. Wenig überraschend wird festgestellt, dass studiVZ, facebook und YouTube von den Parteien im Wahlkampf eingesetzt werden &#8211; und vermehrt auch die Microblogging-Plattform Twitter. Die Rede ist davon, dass ein &#8220;grundsätzlicher Wille zum Dialog und zur Nutzung des Netzes vorhanden&#8221; sei &#8211; [...]]]></description>
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<p><img class="size-full wp-image-147 alignright" style="border: 1px solid black;" title="studie4" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/03/studie4.jpg" alt="studie4" width="220" height="315" />Auf dem grünennahen Blog netzpolitik.org ist die 4. Kurzstudie &#8220;Politik im Web 2.0&#8243; <a href="http://netzpolitik.org/2009/4kurzstudie-politik-im-web-20/" target="_blank">erschienen</a>. Wenig überraschend wird festgestellt, dass studiVZ, facebook und YouTube von den Parteien im Wahlkampf eingesetzt werden &#8211; und vermehrt auch die Microblogging-Plattform Twitter. Die Rede ist davon, dass ein &#8220;grundsätzlicher Wille zum Dialog und zur Nutzung des Netzes vorhanden&#8221; sei &#8211; weil außer der FDP alle Parteien ihre Websites &#8220;deutlich &#8216;zweinullifiziert&#8217;&#8221; hätten.</p>
<p>Das ist auch schon der analytische Gehalt, den diese Studie bietet: Viel Nutzung von Web 2.0-Elementen und -Plattformen gleich &#8220;Politik 2.0&#8243;, weil &#8220;Dialog&#8221; im Internet. Eine irgendwie geartet Bewertung oder Einschätzung dessen, was die quantitativ messbaren  Zahlen der Nutzung möglicherweise mit politischer Wirkung zu tun haben könnte, wird nicht geliefert &#8211; was bedeutet Dialog, wie gestaltet er sich, welche Rolle spielt er in der politischen Meinungsbildung, ist es wirklich ein recht hierachiefreier Austauch oder reines Medienrauschen?<span id="more-144"></span></p>
<p>Die im Studien-Abschnitt &#8220;Hintergrund&#8221; formulierte Frage, welche Plattformen sich als &#8220;wahlkampftauglich&#8221; erweisen, wird nirgends beantwortet. Wahlkampftauglich hieße ja, dass es mir damit gut gelingt, jemanden mit meiner Botschaft zu erreichen, ihn oder sie gar zu überzeugen, mich zu wählen. Dies zu messen, ist zugegebenermaßen schwierig, würde der Studie aber einen Sinn verleihen &#8211; so bleibt die Kurzstudie nur eine reine Dienstleistung, man informiert darüber was &#8220;wahlkampfrelevant&#8221; ist indem man verfügbares Zahlenmaterial aufbereitet- das macht <a href="http://www.wahl.de/" target="_blank">wahl.de</a> für manche Plattformen mitterweile in Echtzeit.</p>
<p>Problematisch ist an der Studie, dass sie einen recht willkürlichen Begriff von &#8220;Web 2.0&#8243; hat, das wahlweise in der Studie auch &#8220;Social Web&#8221; genannt wird. Man legt sich auf diverse Plattformen fest und misst die Aktivität der Parteien dort. Web 2.0 umfasst aber wesentlich mehr: In Sachen Wahlkampf wäre da sicherlich den parteieigenen Netzwerken myFpd und meineSPD Beachtung zu schenken; auch das pannenbehaftete grüne &#8220;Wurzelwerk&#8221; und das geplante Netzwerk der Linkspartei dürften bald eine Rolle spielen. Ebenso haben die Aktivierungsplattformen der CDU (teamDeutschland) der Linkspartei (linksaktiv) und der Grünen (Meine Kampange) durchaus Web 2.0-Charakter.</p>
<p>Insofern bleibt der Eindruck, dass die Kurzstudie von netzpolitik/newthinking mehr dazu dienen soll, sich als Internet-Wahlkampf Experten zu gerieren, als tatsächlich Aussagen zu treffen.</p>

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