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	<title>Digitale Demokratie &#187; Protest</title>
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	<description>Die Politik der Informationsgesesellschaft</description>
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		<title>Petition gegen Internetzensur</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 21:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Webpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein bisschen viel auf einmal: Mitte dieser Woche (6. Mai) sollen sowohl im Bundestag als auch im Europaparlament Gesetzesvorlagen beraten werden, die eine erheblich Einschränkung des Internets als offenen Kommunikationsraum mit sich bringen sollen.]]></description>
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<p><img class="alignright size-full wp-image-286" title="zensursula-231x300" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/05/zensursula-231x300.png" alt="zensursula-231x300" width="231" height="300" />Nach der erfolgreichen <a href="http://www.mindestsinn.de/2009/02/erklarung-zur-e-petition-grundeinkommen.html">Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen</a> findet die <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank">Petition “Internet &#8211; Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten”</a> beim ePetition-System des Deutschen Bundestages zahlreichen Zuspruch. Die Zehntausender-Marke wurde heute vor gut einer Stunde überschritten. Es eilt insofern, als diesen Mittwoch der von BM Ursula von der Leyen (inzwischen als &#8220;Zensursula&#8221; bekannt) initiierte Gesetzesentwurf  in erster Lesung im Bundestag beraten wird.</p>
<p>Weitere Informationen findet sich im Web mit dem Suchwort &#8220;<strong>Zensursula</strong>&#8220;, gute Einstiegspunkte finden sich u.a. bei <a href="http://netzpolitik.org/2009/fast-10000-unterstuetzer-der-anti-zensursula-petition/" target="_blank">netzpolitik.org</a>.</p>
<p>Nette Aktion zum Thema: <a href="http://www.politiker-stopp.de/" target="_blank">Politiker-Stopp</a>, &#8220;Jetzt wird zurück zensiert. Wir verstecken das Netz vor Internet-Ausdruckern.&#8221;</p>
<p><span id="more-287"></span></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-304" title="Für ein freies Netz! von Daniel Behrens" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/06/netz1-212x300.gif" alt="Für ein freies Netz! von Daniel Behrens" width="212" height="300" /><em>Ebenfalls hochaktuell:</em> <a href="http://www.blackouteurope.eu/" target="_blank">Blackout Europe – Defending the Open Internet</a>, &#8220;Das freie europäische Internet ist in akuter Gefahr&#8221;. Diese Woche (6. Mai) wird im Europäischen Parlament in zweiter Lesung über das so genannte &#8220;<strong>Telekom-Paket</strong>&#8221; (faktisch eine Rahmengesetzgebung für Telekommunikation in Europa) beraten. Trotz einiger Entschärfungen (siehe z.B. bei EDRI: <a href="http://www.edri.org/edri-gram/number7.8/amendment-138-adopted-itre" target="_blank">EP Committee Votes Against The 3 Strikes</a>) geht es hierbei weiter um die Wahrung von Netzneutralität und digitalen Bürgerrechten. &#8220;Diese Debatte entscheidet, wie die Zukunft des Netzes in Europa sein wird.&#8221; Mehr auf der <a href="http://www.blackouteurope.eu/" target="_blank">Kampagnen-Website</a> oder in dieser <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=73537262931" target="_blank">facebook-Gruppe</a>.</p>
<p>Sowie ein Kommentar zu Internetsperren von <a href="http://bendrath.blogspot.com/" target="_blank">Ralf Bendrath</a> in der ZEIT, <a href="http://www.zeit.de/online/2009/18/internet-sperren-kulturkampf?page=all" target="_blank">Kampf der Kulturen</a>: &#8220;In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Einer freien? Dann dürfen wir auch im Internet keine Mauern bauen.&#8221; – Nicht unbedingt Mauern, aber vielleicht ein &#8220;<a href="http://www.netreaper.net/2009/03/07/das-bmi-ministerium-fuer-wahrheit-ministerium-fuer-liebe/" target="_blank">Ministerium für Wahrheit und Liebe</a>&#8220;?</p>

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		<title>Die &#8220;Twitter-Revolution&#8221; in Moldawien</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 11:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Moldawien]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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Nachdem bei der &#8220;Orangenen Revolution&#8221; in der Ukraine der SMS als Medium eine bedeutende Rolle zugeschrieben wurde, ist nun Twitter das angesagte &#8220;Revolutionswerkzeug&#8221;: Bei den aktuellen Protesten in Folge der Wahlen am vergangenem Sonntag in Moldawien finden sich unter dem Twitter-Hashtag #pman (Piata Marii Adunari Nationale &#8211; größte Platz in der Hauptstadt Moldawiens, Chisenau) zahllose [...]]]></description>
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<p>Nachdem bei der &#8220;Orangenen Revolution&#8221; in der Ukraine der SMS als Medium eine bedeutende Rolle zugeschrieben wurde, ist nun Twitter das angesagte &#8220;Revolutionswerkzeug&#8221;: Bei den aktuellen Protesten in Folge der Wahlen am vergangenem Sonntag in Moldawien finden sich unter dem Twitter-Hashtag <a href="http://www.mybot.ro/pman/" target="_blank">#pman</a> (<span class="status-body"><span class="entry-content">Piata Marii Adunari Nationale &#8211; größte Platz in der Hauptstadt Moldawiens, Chisenau) zahllose Einträge, die Gerüchte, Kommentare und Aktionstermine ventilieren &#8211; da darf der Slogan &#8220;<a href="http://www.inspiredm.com/2009/04/07/the-revolution-will-be-twitterised-pman/comment-page-1/#comment-128" target="_blank">The revolution will be twitterised</a>&#8221; nicht fehlen.</span></span></p>
<p><span class="status-body"><span class="entry-content"><br />
Bei <a href="http://neteffect.foreignpolicy.com/node/16816" target="_blank">Foreign Policy</a> wundert sich Autor Evgeny Morozov darüber, dass in einem Low-Tech Land wie Moldawien nun so eine Technolgie genutzt wird.</span></span></p>
<p><span class="status-body"><span class="entry-content"><br />
Es gibt allerdings Zweifel an der <a href="http://frontlineclub.com/blogs/danielbennett/2009/04/the-myth-of-the-moldova-twitter-revolution.html" target="_blank">Rolle von Twitter</a>, nicht zuletzt weil die Protestierenden zur Nutzung des Dienstes den Platz zu verlassen hätten. Andernorts wird aber auf das <a href="http://clickeral.blogspot.com/2009/04/revolution-will-be-run-on-mcdonalds.html" target="_blank">freien W-Lan von McDonald</a> Ort verwiesen.<br />
</span></span></p>
<p><span id="more-224"></span></p>
<p><span class="status-body"><span class="entry-content"><br />
Bereits erwähnter Evgeny Morozow führt in <a href="http://neteffect.foreignpolicy.com/posts/2009/04/07/more_analysis_of_twitters_role_in_moldova" target="_blank">einem weiteren Post</a> aus, dass er nur 70 Twitter-Accounts mit dem Standort Chisenau finden kann; viele Leute mit rumänisch klingenden Namen aus dem restlichen Europa würden fleißig mittwittern. Weiter sei Twitter derzeit ein Liebling westlicher Medien, deswegen gäbe es auch viel internationale Resonanz.</span></span></p>
<p><span class="status-body"><span class="entry-content"><br />
In einem Kommentar zu Morozows Beitrag heißt es, dass via <a href="http://www.blogosfera.md/" target="_blank">Blognetzwerken</a> und Sozialen Netzwerken wie Facebook eine Flash-Mob Aktion organisiert wurde; erst später spielten mobile Geräte eine Rolle in der Mobilisierung von mehr Demonstrierenden.<br />
</span></span></p>

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