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	<title>Digitale Demokratie &#187; Medienkompetenz</title>
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	<description>Die Politik der Informationsgesesellschaft</description>
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		<title>„It’s the internet, stupid“</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 16:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[DIE LINKE]]></category>
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		<description><![CDATA[

Es kann ja nur besser werden. Seit heute gibt es eine relevante netzpolitische Wortmeldung zur Programmdebatte der Linkspartei: „&#8217;It’s the internet, stupid&#8217; &#8211; DIE LINKE sollte mit ihrem Programm nicht im 20. Jahrhundert stehen bleiben. Diskussionsbeitrag zum Programmentwurf.“
Tom Strohschneider stellt in einer Vorabmeldung in seinem Blog mal wieder zu recht fest, dass es höchste Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://digitale-demokratie.org/?attachment_id=649"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-649" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/11/programmkonvent_150x214-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a>Es kann ja nur besser werden. Seit heute gibt es eine relevante netzpolitische Wortmeldung zur Programmdebatte der Linkspartei: „&#8217;It’s the internet, stupid&#8217; &#8211; DIE LINKE sollte mit ihrem Programm nicht im 20. Jahrhundert stehen bleiben. Diskussionsbeitrag zum Programmentwurf.“</p>
<p>Tom Strohschneider stellt in einer <a href="http://lafontaines-linke.de/2010/11/passende-antworten-digitale-gesellschaft-linke-programm-papier-ramelow-wawzyniak-sitte/" target="_blank">Vorabmeldung</a> in seinem Blog mal wieder zu recht fest, dass es höchste Zeit für die Linke ist, im Bereich Informationsgesellschaft substantiell Programmatisches zu formulieren:</p>
<blockquote><p>Es geht nicht mehr um Abseitiges für Technikexperten und Nerds, sondern um einen „konstituierenden Bestandteil unserer Gesellschaft“, heißt es in dem Papier. Ohne eine „zeitgemäße linke Netzpolitik“, schreiben die Autorinnen und Autoren, werde man „bald gesellschaftspolitisch isoliert sein“.<span id="more-640"></span></p></blockquote>
<p>Bodo Ramelow, Petra Sitte und andere (einige Mitglieder der AG Digitale Demokratie haben mitgewirkt) legten heute ein <a href="http://www.bodo-ramelow.de/fileadmin/bodoramelow/Dokumente/It's-the-internet_Programmdiskussion2010.pdf" target="_blank">elfseitiges Papier</a> (PDF der Arbeitsfassung; <a href="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/11/20111105_internet_flyer_int.pdf" target="_blank">hier auch als Flyer-Druckvorlage</a>) zur digitalisierten Gesellschaft und zur Netzpolitik in der <a href="http://die-linke.de/programm/" target="_blank">Programmdebatte</a> der Partei DIE LINKE vor. Anlass ist der <a href="http://die-linke.de/programm/programmkonvent/" target="_blank">Programmkonvent</a> der Linkspartei in Hannover am 08.11.2010.</p>
<blockquote><p>DIE LINKE muss Positionen und Forderungen zu folgenden Themen finden:</p>
<p>1. Gleichberechtigte Teilhabe und Grundversorgung<br />
2. Demokratie in der digitalen Gesellschaft<br />
3. Daten- und Verbraucherschutz<br />
4. Wissensproduktion und Urheberrecht<br />
5. Veränderte Arbeitswelt und prekäre Beschäftigung<br />
6. Umweltschutz und Nachhaltigkeit<br />
7. Medienkompetenz<br />
8. Rechtsdurchsetzung und Kriminalitätsbekämpfung</p></blockquote>
<p>Tom Strohschneider lobt schon mal &#8220;das ausdrücklich  flügelübergeifende Angebot, einen noch kaum bearbeiteten Acker zum  programmatischen Blühen zu bringen.&#8221; Ich bin auf weitere Reaktionen gespannt. Ich teile nicht jede Position des Papiers, aber halte das Vorgelegte für den am besten und am breitesten aufgestellten Versuch, den die Linkspartei zum Themenkomplex Informationsgesellschaft bisher hatte oder in der laufenden Programmdebatte erwarten kann.</p>
<p>Am Rande des Programmkonvents in Hannover findet eine <a href="http://www.die-linke-thl.de/nc/termine/aktuell/?tx_cal_controller%5Bview%5D=event&amp;tx_cal_controller%5Btype%5D=tx_cal_phpicalendar&amp;tx_cal_controller%5Buid%5D=99&amp;tx_cal_controller%5Blastview%5D=view-list%7Cpage_id-28318&amp;tx_cal_controller%5Byear%5D=2010&amp;tx_cal_controller%5Bmonth%5D=11&amp;tx_cal_controller%5Bday%5D=07&amp;cHash=4b0c6b033c5fda0fae0a086e6c047ae6" target="_blank">Diskussionsveranstaltung</a> zum Papier „It’s the internet, stupid“ statt, um 17 Uhr vor Ort im <a href="http://www.hcc.de/" target="_blank">Hannover Congress Centrum</a> (Raum siehe Aushang).</p>

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		<title>Wahlkampfdezentrale</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 11:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Web_2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[

&#8220;Auch die alten Massenmedien waren einmal neu.&#8221; Erst kam das Radio, dann kam das Fernsehen im Wahlkampf zum Einsatz. Der  youtube-Beitrag des ZDF bzw. des Elektrischen Reporters &#8220;Web-Kampagne &#8211; Wähler mobilisieren sich selbst&#8221; beschreibt den Einsatz des Web 2.0 im Obama-Wahlkampf und wie sich die Kommunikation zwischen Politiker/in und Wähler/in verändert (siehe unten).
Mit Blick auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="alignright size-full wp-image-183" title="netzwerk_vogel" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/03/netzwerk_vogel.jpg" alt="netzwerk_vogel" width="205" height="183" />&#8220;Auch die alten Massenmedien waren einmal neu.&#8221; Erst kam das Radio, dann kam das Fernsehen im Wahlkampf zum Einsatz. Der  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5b_wUATVqBU" target="_blank">youtube-Beitrag des ZDF bzw. des Elektrischen Reporters &#8220;Web-Kampagne &#8211; Wähler mobilisieren sich selbst&#8221;</a> beschreibt den Einsatz des Web 2.0 im Obama-Wahlkampf und wie sich die Kommunikation zwischen Politiker/in und Wähler/in verändert (siehe unten).</p>
<p>Mit Blick auf die deutschen Parteien, die nun auch vermehrt auf das Web 2.0 und entsprechende Anwendungen wie eigene social networks, Twitter oder Facebook setzen, sind doch einige Aussagen dieser Reportage bemerkenswert:</p>
<blockquote><p>»Da ist nicht nur das Risiko die Kontrolle zu verlieren, es ist sogar die Voraussetzung.«</p></blockquote>
<blockquote><p>»Obama gab ihnen die Symbole und den Stil vor und sagte: &#8220;Zieht los und macht damit, was Ihr wollt.&#8221;«<span id="more-159"></span></p></blockquote>
<blockquote><p>»Statt seine Unterstützer in Listen zu erfassen, sponn er ein Netzwerk zwischen ihnen.«</p></blockquote>
<blockquote><p>»Eine zentrale Kontrollinstanz dieses Wildwuchswahlkampfes gab es nicht.«</p></blockquote>
<blockquote><p>»Man kann einen Freiwilligen per Defintion nicht herum kommandieren, schließlich bezahlt man ihm nichts, also muss man ihn motivieren und ihm zu einem gewissen Grad vertrauen.«</p></blockquote>
<blockquote><p>»Man braucht Mut um Macht an die Leute abzugeben, aber es ist das, was man in diesem Jahrhundert tun muss.«</p></blockquote>
<p>Und so bescheinigt dieser Beitrag den deutschen Parteien bisher nur ein vorsichtiges Experimentieren im Wahlkampf mit dem web 2.0, um ein wenig &#8220;obamaesk&#8221; zu wirken. So setzen sie auf &#8220;altbackene Mittel&#8221;, die wie &#8220;netzgewordene Plakate und Wahlwerbespots&#8221; wirken. Gleichzeitig bestehe aber die Chance, dass sich durch das web 2.0 ein neuer Politikertypus entwickeln könne&#8230;</p>
<p>Vielleicht werden es die Wahlen zeigen, vielleicht auch nicht: Allein die Nutzung des Mediums web 2.0 wird nicht ausreichen, gewählt zu werden. Letztendlich wird es auf darauf ankommen WIE die virtuelle Welt genutzt wird und WIE die Diskussionen (&#8221;auf Augenhöhe&#8221; oder &#8220;von oben herab&#8221;) geführt werden. Eine Frage der Kommunikation &#8211; genauso wie im realen Leben&#8230;</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=5b_wUATVqBU" target="_blank">Das youtube-Video des ZDF: Elektrischer Reporter: Web-Kampagne &#8211; Wähler mobilisieren sich selbst</a></p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5b_wUATVqBU&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/5b_wUATVqBU&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>

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		<title>Soziale Netzwerke linker Parteien: weiter warten?</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/137/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 15:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den Plattformen für Aktivierungswahlkampf und Mitgliedervernetzung der grünen und der linken Partei.
Die AG Digitale Demokratie hat eine eigene Arbeitsplattform unter das-linke.de/netz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="size-medium wp-image-139 alignright" title="twitterfailwhale" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/03/twitterfailwhale-300x225.jpg" alt="fail whale" width="300" height="225" /></p>
<p>Wir <a href="http://digitale-demokratie.org/2009/grunes-wurzelwerk-klemmt/">berichteten</a> über den Start von politisch-sozialen Netzwerken für die Mitglieder der grünen und der linken Partei.</p>
<p>Während sich beim grünen <a href="https://wurzelwerk.gruene.de/">Wurzelwerk</a> weiterhin nichts Sichtbares regt, wurde für den Aktivierungswahlkampf der <strong>Grünen</strong> eine eigene Kampagnenseite freigeschaltet: <a href="http://www.meinekampagne.de(">www.meinekampagne.de</a>. Mehr <a href="http://www.politik-digital.de/gruene-online-mit-klarer-strategie" target="_blank">zum Online-Konzept der Grünen</a> bei www.politik-digital.de.</p>
<p>Erfreulicherweise fängt die Wahlkampfzentrale der Linkspartei nun endlich an, die Kunde vom bevorstehenden Start ihrer <strong>LINKE Online-Community</strong> zu verbreiten, so zumindest <a href="http://www.facebook.com/note.php?note_id=59425383229&amp;ref=nf" target="_blank">hier bei facebook</a>. Dem Vernehmen nach wird es eine Mischung aus einer Plattform für den Aktivierungswahlkampf und einer für die Mitgliedervernetzung der Partei DIE LINKE sein.<span id="more-137"></span></p>
<blockquote><p>In wenigen Tagen beginnt der Beta-Test für die Online-Community der LINKEN. Ihr habt die Chance, von Anfang an dabei zu sein, und als erste die Community auf Herz und Nieren zu testen, die Funktionen auszuprobieren und so aktiv an der Entwicklung der Community mitzuwirken.</p></blockquote>
<p>Verwunderlich nur, dass bisher völlig auf virale Werbung und eine Testphase unter Livebedingungen durch die Vergabe von Beta-Accounts verzichtet wurde. Das soll sich nun offenbar ändern (vielleicht hat das Nachfragen ein wenig dabei geholfen), der reguläre Start des Netzwerks soll dann bis Ende der 12. Kalenderwoche erfolgen. Bleibt abzuwarten, ob die Zeit ausreichend für Testen und Nacharbeiten sein wird.</p>
<p>Die <strong>AG Digitale Demokratie</strong> hat bereits eine eigene Arbeitsplattform, <a title="Das Linke Netzwerk" href="http://das-linke.de/netz/" target="_blank">Das Linke Netz</a>, auf die <a href="http://das-linke.de/netz/pg/pages/view/461/" target="_blank">an dieser Stelle</a> weiter eingegangen wird. Als Einstiegspunkt bietet sich auch diese <a href="http://das-linke.de/netz/pg/pages/view/85/">Kurzanleitung</a> an.</p>

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		<title>Nicht ganz so daily&#8230;</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/nicht-ganz-so-daily/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 06:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Blog "daily digital dose" versucht soziale Netzwerke und Medien mit Politik, Wirtschaft und Kultur nicht ganz so "daily" in Verbindung zu setzen. Zum Blog gehört dann eine eigens kreierte Rubrik "Wahl im Web Monitor", die zweiwöchentlich nicht nur den zahlenmäßigen Zuspruch durch "Freunde" oder "Verfolgern" von PolitikerInnen beleuchtet wie z.B wahl.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="size-medium wp-image-130 alignright" title="Aktivitätsgrafik" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/03/grafiken_09_03_16_no12-214x300.jpg" alt="Politische Aktivitäten im Social Web" width="147" height="206" /></p>
<p>Das <a href="http://daily-digital-dose.de/" target="_blank">Blog &#8220;daily digital dose&#8221;</a> versucht soziale Netzwerke und Medien mit Politik, Wirtschaft und Kultur nicht ganz so &#8220;daily&#8221; in Verbindung zu setzen. Zum Blog gehört dann eine eigens kreierte <a href="http://daily-digital-dose.de/index.php/category/wahl-im-web-monitor/" target="_blank">Rubrik &#8220;Wahl im Web Monitor&#8221;</a>, die zweiwöchentlich nicht nur den zahlenmäßigen Zuspruch durch &#8220;Freunde&#8221; oder &#8220;Verfolgern&#8221; von PolitikerInnen, wie z.B. <a href="http://www.wahl.de/" target="_blank">wahl.de,</a> beleuchtet. Stattdessen werden Aktivitäten in den einzelnen Profilen (dazu gehört auch eine einfache Layoutveränderung oder ein neues Bild) dargestellt, aber auch Themen (aus Kommentaren) analysiert und den SpitzenkandidatInnen zugeordnet. <a href="http://daily-digital-dose.de/index.php/2009/02/26/wahl-im-web-monitor-zur-bundestagsawahl-2009/" target="_self">Die genauen Bemessungskriterien kann man im ersten Beitrag nachlesen. </a></p>
<p>Das Blog ist Teil der <a href="http://www.webershandwick.de/" target="_blank">PR-Agentur &#8220;Weber Shandwick&#8221;</a> und wird durch deren MitarbeiterInnen betreut und geschrieben.</p>
<p>Ohne SoziologIn zu sein: Die allgemeine Beschreibung der Kriterien ist zum Teil kryptisch, durch die web 2.0 -community wenig hinterfragt (z.B. wie erfolgt die Zuordnung von Themen zu SpitzenkandidatInnen) und die Bewertung durch ein eigens mitentwickeltes <a href="http://daily-digital-dose.de/index.php/2009/02/26/wahl-im-web-monitor-zur-bundestagsawahl-2009/" target="_blank">Social Media-Tool</a> unterstützt.<span id="more-113"></span></p>
<p>Äußerlich ein Blog, im Inneren wird es dem transparenten, öffentlichen Gehalt der Neuigkeiten der web 2.0-Welt nicht ganz gerecht: Der <a href="http://daily-digital-dose.de/index.php/2009/03/17/wahl-im-web-monitor-0303-bis-16032009/" target="_blank">Verlust des Spitzenduos der Grünen</a> wird mit mangelnden Kommentaren begründet, die ja &#8211; wie oben beschrieben &#8211; von den MitarbeiterInnen oder vom Tool zugeordnet werden.</p>
<p>Zu erwähnen ist auch, obwohl kaum vergleichbar : &#8220;<a href="http://www.wahl.de/" target="_blank">wahl.de</a>&#8221; als auch &#8220;<a href="http://daily-digital-dose.de/" target="_blank">daily digital dose</a>&#8221; stellen eine allgemein erhöhte Aktivität der Linken fest: Den Grund werden wir hier sicherlich noch an anderer Stelle darstellen.</p>
<p>&#8220;daily digital dose&#8221; bezieht sich in der <a href="http://daily-digital-dose.de/index.php/2009/03/03/wahl-im-web-monitor-17022009-02032009/" target="_blank">Analyse auf den Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine</a>. Vielleicht ein medialer Spitzenkandidat &#8211; Die Linke hat offiziell bisher keine/n Spitzenkandidat/in nominiert. Auf den knappen Unterschied in der social-media-Kompetenz zwischen den &#8220;großen&#8221;Parteien SPD und CDU sollte man nach allem nicht eingehen.</p>
<p>Woher das altruistische Verhalten der PR-Agentur für die Auswertung der Social-Media-Kompetenz von Parteien kommt, ist an dieser Stelle nicht klar &#8211; obwohl sie auch schon für <a href="http://www.webershandwick.de/content.aspx?id=public-affairs" target="_blank">&#8220;öffentliche Belange &#8211; Public affairs&#8221;</a> tätig war:  Vielleicht eine Empfehlung für Parteien für die nächsten Wahl? Für Aufklärung und Hinweise sind wir dankbar.</p>

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		<title>Online-Politik blau getüncht</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/online-politik-blau-getuencht/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 17:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[

In der SpOn-Rezension zum Relaunch des Webauftritts der SPD, &#8220;Die Roten sind jetzt blau&#8221;, schreibt Frank Patalong als Fazit:
Der Punkt, der bisher in keiner hiesigen Parteizentrale begriffen wurde: Ein wirklich erfolgreicher Polit-Auftritt im Web ist nicht abhängig von Design oder Features. Sondern von der Auffassung, mit der er serviert wird.
Das ist was dran.
Auch bei netzpolitik.org [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/twit.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-4" title="twit" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/twit.gif" alt="" width="200" height="189" /></a>In der SpOn-Rezension zum Relaunch des Webauftritts der SPD, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,600181,00.html">&#8220;Die Roten sind jetzt blau&#8221;</a>, schreibt Frank Patalong als Fazit:</p>
<blockquote><p>Der Punkt, der bisher in keiner hiesigen Parteizentrale begriffen wurde: Ein wirklich erfolgreicher Polit-Auftritt im Web ist nicht abhängig von Design oder Features. Sondern von der Auffassung, mit der er serviert wird.</p></blockquote>
<p>Das ist was dran.</p>
<p>Auch bei <a href="http://netzpolitik.org/">netzpolitik.org</a> kann man Entwicklungen bezüglich Online-Wahlkampf und Politik im Netz verfolgen, Profi-Blogger Markus Beckedahl bastelt mit seiner Agentur &#8220;newthinking&#8221; an einer Serie von Mini-Studien zum Thema.<br />
Hier die aktuelle Folge: <a href="http://netzpolitik.org/2009/politik-im-web-20-die-3-kurzstudie/">3. Kurzstudie: Politik im Web 2.0</a></p>

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		<item>
		<title>Mit juristischen Mitteln gegen Wikipedia: Politiker mal wieder gescheitert</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2008/mit-juristischen-mitteln-gegen-wikipedia-politiker-mal-wieder-gescheitert/</link>
		<comments>http://digitale-demokratie.org/2008/mit-juristischen-mitteln-gegen-wikipedia-politiker-mal-wieder-gescheitert/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 09:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[digitale Bürgerrechte]]></category>
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		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[

Lutz Heilmann, LINKE-MdB aus Schleswig-Holstein, musste am Sonntag zurückrudern: Nachdem er am 13. November per einstweiliger Verfügung die deutsche Internetadresse (www.wikipedia.de) der beliebten Web-Enzyklopädie Wikipedia wegen angeblich falscher Aussagen im Artikel zu seiner Person hatte sperren lassen, zog er die Verfügung nun zurück. Er räumt in einer Erklärung ein, dass der juristische Weg sich &#8220;als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/11/nohat-logo-nowords-bgwhite-200px.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-30" title="nohat-logo-nowords-bgwhite-200px" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/11/nohat-logo-nowords-bgwhite-200px.jpg" alt="Wikipedia" width="200" height="200" /></a><a href="http://www.lutz-heilmann.info/" target="_blank">Lutz Heilmann</a>, LINKE-MdB aus Schleswig-Holstein, musste am Sonntag zurückrudern: Nachdem er am 13. November per einstweiliger Verfügung die deutsche Internetadresse (<a href="http://www.wikipedia.de/" target="_blank">www.wikipedia.de</a>) der beliebten Web-Enzyklopädie <a href="http://www.wikipedia.org/" target="_blank">Wikipedia</a> wegen angeblich falscher Aussagen im Artikel zu seiner Person hatte sperren lassen, zog er die Verfügung nun zurück. Er räumt in einer <a href="http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1246470002" target="_blank">Erklärung</a> ein, dass der juristische Weg sich &#8220;als problematisch erwiesen&#8221; hätte – die Strafanzeigen gegen einzelne Wikipedia-AutorInnen will er <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bundestagsabgeordneter-laesst-wikipedia-de-sperren-Update--/meldung/118930" target="_blank">laut einer Heise-Meldung</a> allerdings aufrechterhalten.<span id="more-29"></span> (Siehe auch <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,590719,00.html" target="_blank">SpOn</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/Wikipedia-Sperre-Bundestagsabgeordneter-Heilmann-kapituliert--/meldung/118952" target="_blank">Heise</a>.)</p>
<p>Pikanter Aspekt der Angelegenheit: Heilmann hatte für das MfS als Personenschützer gedient und dies, entgegen den klaren Beschlüssen der Linkspartei zum Umgang mit der Stasi-Vergangenheit, der ihn wählenden Parteiversammlung verschwiegen. Erst später wurde seine Biografie-Bereinigung durch den <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,388476,00.html" target="_blank">Spiegel</a> aufgedeckt, seit dem finden in seinem Landesverband heftige Auseinandersetzungen statt. Einige der Vorgänge fanden sich auch in dem Heilmann-Artikel bei Wikipedia wieder. – Kaum verwunderlich, dass nun an etlichen Stellen im Web wieder der Vergleich nach dem Muster &#8220;LINKE = DDR &amp; Zensur&#8221; auftaucht.</p>
<p>Da die gesperrte Internetadresse nur eine Weiterleitung auf das eigentliche deutschsprachige Angebot der Wikimedia Foundation <a href="http://de.wikipedia.org/" target="_blank">de.wikipedia.org</a> war, blieb dieses dem Zugriff von Heilmanns juristischer Attacke entzogen. Auch der Artikel über Heilmann war weiter online und wurde inzwischen von der regen NutzerInnengemeinde weiter bearbeitet – laut Heilmanns Erklärung wurden dabei die &#8220;verletzenden Inhalte weitgehend aus dem entsprechenden Artikel entfernt&#8221;.</p>
<p>Tendenziöse Artikel und falsche Aussagen, insbesondere bei Personen-Artikeln, sind tatsächlich Alltag bei Wikipedia: Umstrittene Passagen sind Gegenstand ganzer <em>edit-wars</em>. Allerdings liegt hier auch eine Stärke des Projekts, allzu tendenziöse Formulierungen und allzu offensichtliche Werbetexte werden in der Regel schnell Gegenstand von Korrekturen durch die zahlreichen NutzerInnen des Portals – auch wenn die gefundenen Kompromisse nicht immer befriedigend sind.</p>
<p>Was normale Web-NutzerInnen in der Regel mit mehr oder weniger Geduld ertragen, ist offenbar für einzelne PolitikerInnen der Partei DIE LINKE nur schwer einsehbar: Zuletzt hatte die damalige Vize-Vorsitzende der Linkspartei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katina_Schubert" target="_blank">Katina Schubert</a> Ende 2007 die juristische Keule geschwungen und Strafantrag gegen Wikipedia gestellt. Sie musste dann ebenfalls einsehen, dass dieser Weg <a href="http://die-linke.de/presse/presseerklaerungen/detail/archiv/2007/dezember/browse/1/zurueck/presserklaerungen/artikel/auseinandersetzung-hat-begonnen/" target="_blank">ein Fehler</a> ist.</p>
<p>Man darf erwarten, dass soviel Mangel an Souveränität und Lernfähigkeit parteiintern nicht ohne Wirkung bleibt. Welchen Schaden kann man als Bundestagsabgeordneter dem Ansehen seiner Partei zugefügen, ohne dass die zugehörige Partei eine offene und sachliche Debatte über das Wirken dieser Person führt und Konsequenzen zieht?</p>
<p>Partei-Mitarbeiter Mark Seibert <a href="http://www.mark.linkeblogs.de/2008/11/16/lutz-heilmann-verzichtet-auf-juristische-schritte-gegen-wikipediade/" target="_blank">grübelt in seinem Blog</a> über Schlussfolgerungen aus der Sache:</p>
<blockquote><p>Man muss es irgendwie schaffen, Mandatsträgern näherzubringen, wie partizipatives Internet fuktioniert, wie die Verbreitung freien Wissens funktioniert und wie Kommunikation dort funktioniert. Und das möglichst zu eine Zeitpunkt, wenn noch nicht solche Katastrophen passiert sind.</p></blockquote>
<p>Das hört sich nicht sehr optimistisch an. Schließlich hat DIE LINKE der interessierten Öffentlichkeit mit dieser Angelegenheit mal wieder eindrucksvoll mangelnde Medienkompetenz und Unverständnis für das Medium Internet demonstriert.</p>

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