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	<title>Digitale Demokratie &#187; Linkspartei</title>
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	<description>Die Politik der Informationsgesesellschaft</description>
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		<title>Kapitalismus dot com &#8211; Berlin, 29.05.2010</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 21:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Digitale Produktionsverhältnisse und politische Perspektiven
Tagung in Berlin, 29. Mai 2010, 10 Uhr bis 17:30 Uhr
Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
Die Entwicklung von Technologien ist wesentlicher Bestandteil  kapitalistischer Reproduktion. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird die  kapitalistische Dynamik durch digitale Informations- und  Kommunikationstechnologien geprägt. Von der &#8220;Wissens- und  Informationsgesellschaft&#8221; [...]]]></description>
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<p><strong><img class="alignright size-thumbnail wp-image-609" title="kapitalismus.com" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/05/kapitalismus.com-150x150.jpg" alt="kapitalismus.com" width="150" height="150" />Digitale Produktionsverhältnisse und politische Perspektiven</strong></p>
<p><strong>Tagung in Berlin, 29. Mai 2010, 10 Uhr bis 17:30 Uhr</strong><br />
Haus der Demokratie und Menschenrechte,<br />
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin</p>
<p>Die Entwicklung von Technologien ist wesentlicher Bestandteil  kapitalistischer Reproduktion. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird die  kapitalistische Dynamik durch digitale Informations- und  Kommunikationstechnologien geprägt. Von der &#8220;Wissens- und  Informationsgesellschaft&#8221; ist die Rede, von der &#8220;Digitalen Revolution&#8221;,  dem &#8220;Information Super Highway&#8221; oder dem &#8220;Cyberspace&#8221;. Die neuen  Technologien durchdringen alle Sphären bürgerlicher Gesellschaft wie  Kapital, Eigentum, Arbeit, Staat, Recht und Öffentlichkeit. Diese waren  zwar in der Geschichte der Linken immer wieder Gegenstand politischer  Kritik und Praxis, vor dem Hintergrund der &#8220;digitalisierten&#8221;  gesellschaftlichen Realität stellt sich jedoch die Frage einer  angemessenen Situationsanalyse und Ausrichtung emanzipativer Politik  neu. Entsprechend sollen auf der Tagung folgende Fragen diskutiert  werden: Wie funktioniert Ausbeutung und Herrschaft im &#8220;digitalisierten&#8221;  Kapitalismus? Welche gesellschaftlichen Auseinandersetzungen,  Kräfteverhältnisse und Widerstandspotentiale entstehen? Welche Debatten  werden darum geführt und wie könnte linke Intervention aussehen?</p>
<p>Kapitalismus dot com: Die globale Wissensökonomie • Konflikte um  Arbeit und Eigentum im &#8220;digitalen&#8221; Kapitalismus • Regieren und Regiert  werden 2.0 • Linke Intervention und Digitalisierung. Mit Ursula Huws,  Constanze Kurz, Susanne Lang, Andrea Baukrowitz, Nadine Müller, Stefan  Meretz, Sabine Nuss, Christoph Engemann, Boris Traue, Albrecht Maurer,  Lars Bretthauer, Tobias Schulze, Katharina Weise, Norbert Schepers.</p>
<p>Programm und weitere Informationen sowie Anmeldung bei den  VeranstalterInnen der Tagung:<br />
<a href="http://www.rosalux.de/shorturl/kapitalismus-dot-com" target="_blank">Rosa-Luxemburg-Stiftung</a> und <a href="http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=580&amp;context=0" target="_blank">»Helle Panke« e.V. &#8211;  Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin</a>.</p>

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		<title>Eine Fortsetzung&#8230; Linke, Linkspartei, Twitter, Liste</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 20:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katharina</dc:creator>
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Im Wahlkampf wird derzeit parteiseits vorgetragen, dass die Die Linke durch die Presse all zu schlecht dargestellt wird. Auf der anderen Seite meint man, dass die Linke ja quasi nicht vorkommt&#8230; vor allem wohl online (ein Auszug aus einer Kommunikation mit wahl.de). Dem kann man insofern entgegentreten, dass die AkteurInnen in nicht-öffentlichen Profilen in social-media-Plattformen unterwegs [...]]]></description>
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<p><img class="alignright size-full wp-image-409" title="tschiep" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/08/tschiep.jpg" alt="tschiep" width="100" height="100" />Im Wahlkampf wird derzeit parteiseits vorgetragen, dass die Die Linke durch die Presse all zu schlecht dargestellt wird. Auf der anderen Seite meint man, dass die Linke ja quasi nicht vorkommt&#8230; vor allem wohl <a href="http://twitter.com/wahl_de/status/2301256923">online (ein Auszug aus einer Kommunikation mit wahl.de)</a>. Dem kann man insofern entgegentreten, dass die AkteurInnen in nicht-öffentlichen Profilen in social-media-Plattformen unterwegs sind, z.B. bei facebook, MeinVZ oder StudiVZ. Und dann gibt es noch Twitter&#8230; Für den Wahlkampf der Linken sei das zwar nicht hilfreich (via <a href="http://onlinejournalismus.wordpress.com/2009/07/23/twitter-ist-fur-uns-nicht-nutzlich/" target="_blank">Leon</a>), aber dennoch nutzen viele KandidatInnen (aller möglichen Wahlen) mittlerweile auch Twitter als Kommunikationstool. Und es gibt Portale wie <a href="http://www.parteigefluester.de/" target="_blank">Parteigeflüster.de</a>, die bis heute nicht wahrnehmen wollen, dass es twitternde Linke und entsprechende &#8220;Aktivitäten&#8221; gibt. Eine ständig wachsende, umfangreiche Liste linker Twitteraccounts &#8220;in und bei&#8221; der Linken findet frau/man im Wiki der AG Digitalen Demokratie:</p>
<p><a href="http://digitale-demokratie.org/wiki/index.php/Twitterliste" target="_blank">Liste twitternder Linker</a></p>
<p>Einen Artikel zur vorangegangen Debatte und weitere Phänomene zur Nichtkenntnisnahme im <a href="http://digitale-demokratie.org/2009/linke-linkspartei-twitter-liste/" target="_blank">hier im Blog</a></p>

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		<title>AG Digitale Demokratie kann programmatische Lücke der Linken schließen</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/ag-digitale-demokratie-kann-programmatische-lucke-der-linken-schliesen/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 21:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG Digitale Demokratie]]></category>
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Am vergangenen Wochenende hat die LINKE auf dem Bundesparteitag in Berlin ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahlen am 27. September beraten und verabschiedet. Einige Mitglieder der AG Digitale Demokratie haben dazu einen Antrag gestellt, der sich dafür ausspricht den Zugang zum Internet sowie in öffentlichen Einrichtungen genutzte Software als Daseinsvorsorge zu verankern. Weiterhin wird darin gefordert, [...]]]></description>
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<p><img class="alignright size-medium wp-image-304" title="Für ein freies Netz! von Daniel Behrens" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/06/netz1-212x300.gif" alt="Für ein freies Netz! von Daniel Behrens" width="212" height="300" />Am vergangenen Wochenende hat die LINKE auf dem Bundesparteitag in Berlin ihr <a href="http://die-linke.de/wahlen/positionen/wahlprogramm/" target="_blank">Wahlprogramm</a> für die Bundestagswahlen am 27. September beraten und verabschiedet. Einige Mitglieder der AG Digitale Demokratie haben dazu einen Antrag gestellt, der sich dafür ausspricht den Zugang zum Internet sowie in öffentlichen Einrichtungen genutzte Software als Daseinsvorsorge zu verankern. Weiterhin wird darin gefordert, dass die öffentliche Hand bei dem Erwerb von Software offenen Quellcode sowie eine an der GNU GPL ausgerichtete Lizenz verlangen müsse.</p>
<p>Der <a href="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/06/Antrag_BPT.pdf" target="_blank">vorgelegte Antrag</a> entstand auch aus einer offenen Diskussion von Mitgliedern der AG Digitale Demokratie zur Thematik &#8220;Freie Software&#8221; in der letzten Woche.</p>
<p>Leider ist der Parteitag dem Antrag nicht gefolgt, was nicht zuletzt daran lag, dass vielen Delegierten die Bedeutung unseres Anliegens nicht bewusst war.<br />
<span id="more-352"></span><br />
Hierin zeigt sich einmal mehr, dass die AG Digitale Demokratie eine Lücke in der Politik der LINKEN schließen helfen kann und sollte. Gerade mit Blick auf die kommende Programmdebatte der Partei sollten wir uns als AG offensiv in die Diskussion um die Politik der Informationsgesellschaft einmischen.</p>
<p>(Für ein freies Netz – Grafik von <a href="http://www.twitter.com/urdenc" target="_blank">Daniel Behrens</a>)</p>

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		<title>Nachklapp: Abstimmung zur Netzsperre und Die Linke</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/nachklapp-abstimmung-zur-netzsperre-und-die-linke/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 09:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
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Am Donnerstag, den 18.7.2009 wurde in 1.,2. und 3. Lesung der neue Gesetzentwurf der Koalition zu Internetsperren beschlossen. Dabei haben sich verschiedene Leute relativ tapfer geschlagen, um das Thema nicht komplett den (Zitat aus einem YouTube-Kommentar) &#8216;etablierten Bürgerrechtsparteien&#8217; Grüne und FDP zu überlassen.
Beim Twitter-Account der Linksfraktion gab es direkte Berichte aus den Ausschüssen am Mittwoch; [...]]]></description>
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<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mXkT8nl__GE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/mXkT8nl__GE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Am Donnerstag, den 18.7.2009 wurde in 1.,2. und 3. Lesung der neue Gesetzentwurf der Koalition zu Internetsperren beschlossen. Dabei haben sich verschiedene Leute relativ tapfer geschlagen, um das Thema nicht komplett den (Zitat aus einem YouTube-Kommentar) &#8216;etablierten Bürgerrechtsparteien&#8217; Grüne und FDP zu überlassen.</p>
<p>Beim <a href="https://twitter.com/linksfraktion" target="_blank">Twitter-Account der Linksfraktion</a> gab es direkte Berichte aus den Ausschüssen am Mittwoch; zu finden in den Tweets am 17.6. vormittags.</p>
<p>Kurz zusammengefasst: die FDP hat, mit Unterstützung LINKE/Grüneversucht, in den diversen befassten Ausschüssen über Geschäftsordnungsanträge 1) den Gesetzentwurf von der Tagesordnung zuholen, 2) eine Rücküberweisung in die Ausschüsse zu erreichen, weil es sich nicht um die 2./3. Lesung, sondern einen ganz neuen Gesetzentwurf handelt. Beides wurde von der Koalition abgebügelt, darauf gab es den 3. Geschäftsordnungs-Antrag, nämlich eine erneute Anhörung zum neuen Entwurf durchzuführen. Hier hat sich die Opposition auf Minderheitenrechtberufen: in so einem Fall reichen eigentlich 25% der Stimmen, was die drei Fraktionen erreicht hatten. Auch das hat die Koalition weggestimmt. Gekoppelt mit der Tatsache, dass tatsächlich der ursprüngliche Gesetzentwurf nicht bloss verändert wurde, sondern ein ganz neuer eingebracht wurde (der sich auch nicht mehr auf dasselbe Gesetz bezog wie der erste), ist das ein ziemlicher Hammer.</p>
<p><span id="more-344"></span></p>
<p>Highlight etwa <a href="https://twitter.com/linksfraktion/status/2204083204" target="_blank">Michaela Noll im Familienausschuss</a>: &#8220;Opferschutz geht vor Datenschutz&#8221; und &#8220;Datenschutz ist manchmal Täterschutz&#8221;</p>
<p>Peter Schaar, der Bundesdatenbeauftragte, war im Innenausschuss. Er soll ja das Kontrollgremium einberufen, dass als große Errungenschaft von der SPD gepriesen wird, weil es das BKA bei der Erstellung der Listen kontrollieren soll. Peter Schaar hat gesagt, dass es das selber erst von der Presse erfahren hat und diese Konstruktion ablehnt, weil er seineAufgabe im Datenschutz und nicht im Strafrecht sieht.</p>
<p>Als das alles durch war, gab es hektische Aktivitäten und massiveAufforderungen aus dem Netz (Twitter), namentliche Abstimmung zu fordern. Beantragt haben das dann die Grünen.</p>
<p>Am Nachmittag gab es ein <a href="http://medien.linksfraktion.net/audio/7715680249.mp3" target="_blank">Audio-Statement von Petra Sitte</a> (stellv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Technologie etc).</p>
<p>Am Abend fand ein Gespräch zwischen Petra Sitte und Franziska Heine (diedie Petition eingereicht hat) statt, bei dem deutlich wurde, dass nichtallen klar ist, welche Rolle die Petition spielen kann, wenn das Gesetz beschlossen ist. Der Petitionsausschuss (Vorsitz LINKE) hatte aufgrund von Fristen nicht die Möglichkeit, in die Beschließung des Gesetzes einzugreifen. Davon abgesehen entscheidet auch der nach Mehrheit, die auch hier natürlich bei der Koalition liegt.</p>
<p>Donnerstag morgen  9-10:30 fand die &#8216;Sperrwache&#8217; am Brandenburger Torstatt. Geschätzt vielleicht 150 Leute. FDP und Grüne waren mit Plakaten da, 3-5 LINKE auch, aber ohne Fahnen. Petra Sitte war auch da und hat auch gesprochen (<a href="http://www.flickr.com/photos/anne_roth/3639798780/" target="_blank">im &#8216;Frauenblock&#8217; mit Julia Seeliger</a>, die die Veranstaltung angemeldet hatte -  (Fotos gibt es bei Flickr mit tag #zensursula massenhaft).</p>
<p>Donnerstag abend 19 Uhr fand dann Debatte und Abstimmung statt. Für DIELINKE hat der familienpolitische Sprecher Jörn Wunderlich gesprochen (siehe oben). Siehe auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mayBhrS2Yes&amp;feature=related " target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KsSEbgW8vpE" target="_blank">hier</a>. Den <a href="http://linksfraktion.de/rede.php?artikel=1335756478" target="_blank">Text der Rede findet sich hier</a>.</p>
<p>Das Ergebnis der Namentlichen Abstimmung lag erst relativ spät vor, gegen 23 Uhr. Zuerst bei Abgeordnetenwatch, deren Server prompt in die Knie ging. Dann getwittert von @linksfraktion, als <a href="http://dokumente.linksfraktion.net/pdfdownloads/7707070650.pdf" target="_blank">PDF.</a></p>
<p>Gegen den Entwurf gestimmt haben 3 MdB/CDU, 1 SPD, LINKE und FDP alle,bei den Grünen gab es 15 Enthaltungen, was für allerhand pampige Nachfragen in Blogs und Mikroblogs gesorgt hat &#8211; gerade weil die Grünen bei der Kundgebung recht massiv vertreten waren, u.a. mit Claudia Roth und ziemlich netten Plakaten (&#8221;Weg mit dem Sperrmüll&#8221;) und ja dieNamentliche Abstimmung selber erst beantragt hatten. Bei der linken Fraktion fehlten 17 MdB, was auch für Nachfragen gesorgt hat. Allerdings<br />
fehlten im Laufe des Abends zunehmend mehr linke MdB bei den diversen namentlichen Abstimmungen, Begründung u.a. der bevorstehende Parteitag (siehe <a href="http://netzpolitik.org/2009/einer-muss-ja-kurzmeldungen-zum-abend/" target="_blank">Kommentare</a> bei einem Netzpolitik-Artikel; zb. Nr. 39)</p>
<p>Von Kersten Naumann, Vorsitzende des Petitionsausschusses, LINKE, gab es am 20.7.09 ebenfalls <a href="http://medien.linksfraktion.net/audio/7705957145.mp3" target="_blank">ein kurzes Audio</a> mit der Erklärung, was die Petition jetzt noch bewirken kann.</p>
<p>Auf der Startseite der E-Petitionen-Website findet sich inzwischendieses <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=box_hint" target="_blank">kurze Statement </a>dazu:</p>
<p>Und schließlich: Wieder im <a href="https://twitter.com/linksfraktion/status/2237846203" target="_blank">Twitterfeed</a> von @linksfraktion wurden die Entschließungsanträge der Oppositionsfraktionen veröffentlicht noch bevor sie auf dem Bundestagsserver waren &#8211; <a href="http://drop.io/qj0ppoh" target="_blank">zu den PDFs</a>.</p>

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		<title>Linke, Linkspartei, Twitter, Liste</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 07:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz</dc:creator>
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Das mit Twitter und der Linkspartei ist so eine Sache. Eine klare Strategie in der Wahlkampfzentrale diesbezüglich scheint es nicht zu geben. Accounts, z.B. der von Gregor Gysi, liegen brach. Man mag ja von Microblogging halten was man will &#8211; dass diesem Phänomen aus politischer Sicht Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, zeigt aktuell dessen Rolle für [...]]]></description>
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<p><img class="size-full wp-image-319 alignright" style="border: 0pt none;" title="twittred" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/06/twittred.gif" alt="twittred" width="264" height="243" />Das mit Twitter und der Linkspartei ist so eine Sache. Eine klare Strategie in der Wahlkampfzentrale diesbezüglich scheint es nicht zu geben. Accounts, z.B. der von <a href="http://digitale-demokratie.org/wiki/index.php/Twitterliste" target="_blank">Gregor Gysi</a>, liegen brach. Man mag ja von Microblogging halten was man will &#8211; dass diesem Phänomen aus politischer Sicht Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, zeigt <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23iranelection" target="_blank">aktuell</a> dessen Rolle für die Protestbewegung in Iran.</p>
<p>Jetzt gibt es eine <a href="http://digitale-demokratie.org/wiki/index.php/Twitterliste" target="_blank">recht umfangreiche Liste</a> von Gruppierungen der Linkspartei sowie Einzelpersonen (Mitglieder und Umfeld), die Twitter nutzen. Sie findet sich im Wiki der AG Digitale-Demokratie und darf ergänzt werden.</p>
<p><span id="more-317"></span></p>
<p>Die Liste zeigt, dass der Wahlmonitor-Dienst parteigefluester.de es sich etwas zu einfach macht. Der <a href="http://www.parteigefluester.de/about.html" target="_blank">schreibt</a>: &#8220;Die Linkspartei wird derzeit nicht beobachtet, da deren Aktivitäten bei Twitter zu gering sind.&#8221; Diese Ungleichbehandlung ist nichts Neues &#8211; die selbsternannte Twitter-Päpstin Nicole Simon <a href="http://mit140zeichen.de/deutsche-politiker-und-parteien-auf-twitter-114" target="_blank">schafft es</a>, ganze drei Linkspartei-Twitterer aufzuzählen. Dem war Anfang diesen Jahres ein Streit mit Mark Seibert <a href="http://www.mark.linkeblogs.de/2009/01/24/mal-andersrum-politik-basht-bloggerin-und-twitter-expertin/" target="_blank">vorausgegangen,</a> der auch eine Liste von &#8220;twitternen Linken&#8221; <a href="http://www.mark.linkeblogs.de/twitternde-linke/" target="_blank">führ</a>t.</p>

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		<title>Politcamp09-Podium bislang ohne Linkspartei (Update)</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/politcamp09-podium-bislang-ohne-linkspartei/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 14:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz</dc:creator>
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Laut einem Veranstalter des Politcamp09 war die Linkspartei bislang nicht in der Lage, einen Vertreter für die dort stattfindende &#8220;Elefanten-Session&#8220;  zum Thema Online-Wahlkampf zu benennen &#8211; entgegen aller anderen vier Bundestagsparteien (was aber auch etwas an der Zusammensetzung des Vorbereitungsteams des Camps liegen könnte). Auf Nachfrage warum dort niemand von der Linken auf dem Podium [...]]]></description>
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<p>Laut einem Veranstalter des Politcamp09 war die Linkspartei bislang nicht in der Lage, einen Vertreter für die dort stattfindende &#8220;<a href="http://politcamp09.de/veranstaltung/programm/" target="_blank">Elefanten-Session</a>&#8220;  zum Thema Online-Wahlkampf zu benennen &#8211; entgegen aller anderen vier Bundestagsparteien (was aber auch etwas an der Zusammensetzung des <a href="http://politcamp09.de/team/" target="_blank">Vorbereitungsteams</a> des Camps liegen könnte). Auf Nachfrage warum dort niemand von der Linken auf dem Podium sitzt, <a href="http://www.hansjoerg-schmidt.de/mywp/2009/04/01/rahmenprogramm-des-politcamp09-steht/#comment-738" target="_blank">antwortete </a>Hansjörg Schmidt: &#8220;Weil die Linkspartei bisher nicht in der Lage war, einen geeigneten Teilnehmer zu benennen.&#8221;</p>
<p><span id="more-196"></span>Im <a href="https://www.die-linke.de/wahlen/kampagne/wahlquartier/" target="_blank">Wahlquartier </a>der Linkspartei werden zwei Leute explizit als verantwortlich für den Online-Wahlkampf benannt. Wenn die nicht können, wäre doch Wahlkampfleiter Dietmar Bartsch ein Podiumskandidat. Der <a href="http://die-linke.de/wahlen/kampagne/die_woche/detail/zurueck/die-woche/artikel/bg-bb-db/" target="_blank">tat eben erst</a> seine Position in Sachen Netz-Wahlkampf kund: &#8220;Wir lassen uns auch auf das so genannte &#8216;partizipative Internet&#8217; ein. &#8230; Angebote, die von den Nutzerinnen und Nutzern des Internets nicht nur passiv konsumiert werden, sondern es ermöglichen, selbst Inhalte einzustellen, miteinander zu verknüpfen und zu diskutieren, sind, das sei nicht verschwiegen, auch mit Risiken verbunden.&#8221;</p>
<p>Leider wird nicht ausgeführt, was für Risiken gemeint sind. Und leider ist man mit dem Einlassen auf das partizipative Internet noch nicht soweit, eine Kommentarfunktion unter Beiträgen zuzulassen, wo man nachhaken könnte.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Update 9.4.09: Laut den Veranstaltern des Politcamps09 wird die Linke nun in der &#8220;Elefanten-Session&#8221; durch Halina Wawzyniak <a href="http://politcamp09.de/blog/2009/04/09/die-linke-mit-halina-wawzyniak-beim-politcamp09/" target="_blank">vertreten</a>.</p>

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		<title>Soziale Netzwerke linker Parteien: weiter warten?</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/137/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 15:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den Plattformen für Aktivierungswahlkampf und Mitgliedervernetzung der grünen und der linken Partei.
Die AG Digitale Demokratie hat eine eigene Arbeitsplattform unter das-linke.de/netz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="size-medium wp-image-139 alignright" title="twitterfailwhale" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/03/twitterfailwhale-300x225.jpg" alt="fail whale" width="300" height="225" /></p>
<p>Wir <a href="http://digitale-demokratie.org/2009/grunes-wurzelwerk-klemmt/">berichteten</a> über den Start von politisch-sozialen Netzwerken für die Mitglieder der grünen und der linken Partei.</p>
<p>Während sich beim grünen <a href="https://wurzelwerk.gruene.de/">Wurzelwerk</a> weiterhin nichts Sichtbares regt, wurde für den Aktivierungswahlkampf der <strong>Grünen</strong> eine eigene Kampagnenseite freigeschaltet: <a href="http://www.meinekampagne.de(">www.meinekampagne.de</a>. Mehr <a href="http://www.politik-digital.de/gruene-online-mit-klarer-strategie" target="_blank">zum Online-Konzept der Grünen</a> bei www.politik-digital.de.</p>
<p>Erfreulicherweise fängt die Wahlkampfzentrale der Linkspartei nun endlich an, die Kunde vom bevorstehenden Start ihrer <strong>LINKE Online-Community</strong> zu verbreiten, so zumindest <a href="http://www.facebook.com/note.php?note_id=59425383229&amp;ref=nf" target="_blank">hier bei facebook</a>. Dem Vernehmen nach wird es eine Mischung aus einer Plattform für den Aktivierungswahlkampf und einer für die Mitgliedervernetzung der Partei DIE LINKE sein.<span id="more-137"></span></p>
<blockquote><p>In wenigen Tagen beginnt der Beta-Test für die Online-Community der LINKEN. Ihr habt die Chance, von Anfang an dabei zu sein, und als erste die Community auf Herz und Nieren zu testen, die Funktionen auszuprobieren und so aktiv an der Entwicklung der Community mitzuwirken.</p></blockquote>
<p>Verwunderlich nur, dass bisher völlig auf virale Werbung und eine Testphase unter Livebedingungen durch die Vergabe von Beta-Accounts verzichtet wurde. Das soll sich nun offenbar ändern (vielleicht hat das Nachfragen ein wenig dabei geholfen), der reguläre Start des Netzwerks soll dann bis Ende der 12. Kalenderwoche erfolgen. Bleibt abzuwarten, ob die Zeit ausreichend für Testen und Nacharbeiten sein wird.</p>
<p>Die <strong>AG Digitale Demokratie</strong> hat bereits eine eigene Arbeitsplattform, <a title="Das Linke Netzwerk" href="http://das-linke.de/netz/" target="_blank">Das Linke Netz</a>, auf die <a href="http://das-linke.de/netz/pg/pages/view/461/" target="_blank">an dieser Stelle</a> weiter eingegangen wird. Als Einstiegspunkt bietet sich auch diese <a href="http://das-linke.de/netz/pg/pages/view/85/">Kurzanleitung</a> an.</p>

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		<title>Einladung zur Gründung der AG Digitale Demokratie</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/einladung-zur-grundung-der-ag-digitale-demokratie/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 14:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die Arbeitsgemeinschaft „Digitale Demokratie – Die Politik der Informationsgesellschaft“ will eine Leerstelle in der Linkspartei füllen.
Wir vermissen zum Thema Informationsgesellschaft bislang einen linken und progressiven Politikansatz:
•    der das Potential und Chancen der Informationstechnologie anerkennt und nutzt.
•    der Netzpolitik als eigenständiges Politikfeld versteht.
•    der Netzpolitik auch als Sozialpolitik begreift, siehe die Einführung der digitalen Gesundheitskarte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="size-full wp-image-55 alignright" style="border: 1px solid black;" title="didi_flyer1fertig2" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/03/didi_flyer1fertig2.jpg" alt="didi_flyer1fertig2" width="200" height="283" />Die <strong>Arbeitsgemeinschaft „Digitale Demokratie – Die Politik der Informationsgesellschaft“</strong> will eine Leerstelle in der Linkspartei füllen.</p>
<p>Wir vermissen zum Thema Informationsgesellschaft bislang einen linken und progressiven Politikansatz:</p>
<p>•    der das Potential und Chancen der Informationstechnologie anerkennt und nutzt.<br />
•    der Netzpolitik als eigenständiges Politikfeld versteht.<br />
•    der Netzpolitik auch als Sozialpolitik begreift, siehe die Einführung der digitalen Gesundheitskarte und des Jobcard-Verfahrens.<br />
•    der die Komplexität der Interessen von Akteuren – privaten NutzerInnen, Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Staat – in diesem Bereich analysiert transparent macht und Partizipation ermöglicht.<br />
•    der die Transparenz von Daten der öffentlichen Hand nachdrücklich einfordert und diese zugänglich macht (Informationsfreiheit).<br />
•    der die Daten-Selbstbestimmung aktiv fördert und einem digitalen Überwachungsregime entgegentritt.</p>
<p><strong>Deshalb wollen wir am 16. April 2009 die „AG Digitale Demokratie – Die Politik der Informationsgesellschaft“ gründen.</strong> Wir laden dazu alle Interessierten in und außerhalb der Linkspartei ein, mit uns zusammenzuarbeiten!</p>
<p>Der Vorbereitungskreis freut sich auf Euer Kommen:<br />
<em> Lorenz Matzat, Christoph Engemann, Norbert Schepers</em><br />
Kontakt: info@digitale-demokratie.org</p>
<p><strong>Donnerstag, 16.04.2009<br />
18 Uhr, bis etwa 20.30 Uhr<br />
<a title="Anfahrt zum Haus der Demokratie und Menschenrechte" href="http://www.hausderdemokratie.de/artikel/kontakt.php4" target="_blank">Haus der Demokratie und Menschenrechte</a>, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin</strong></p>
<p><span id="more-44"></span></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Hier findet ihr unsere vorläufige <a href="http://das-linke.de/netz/pg/pages/view/85/" target="_blank">netzbasierte Arbeitsplattform</a> (Ergänzung vom 12.03.2009)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Grundsätzliche Fragen des Gründungstreffens sind die kurz- und langfristigen Ziele der AG, sowie das Vorgehen, diese zu erreichen, des Weiteren Organisationsform und Zusammenarbeitsweise.</p>
<p><strong>Vorschläge des Vorbereitungskreises:</strong></p>
<p><em><strong>• Tätigkeitsbereiche der AG:</strong></em></p>
<p>I.    Analyse und politische Intervention</p>
<ul>
<li>Kooperation mit anderen gesellschaftlichen Akteuren</li>
<li>Politikentwicklung und –beratung, für die und mit der Linkspartei</li>
</ul>
<p>II.    Netzaktivismus und Medienkompetenz</p>
<ul>
<li>Bildung und Vermittlung, Technik- und Software-Beratung</li>
<li>Infrastruktur</li>
</ul>
<p><em><strong>• Mögliche Themen der AG:</strong></em></p>
<p>Daten-Autonomie:<br />
Netzpolitik ist Sozialpolitik: eGovernment und der „digitale Bürger“ sind Stichworte, für eine Entwicklung, die auf Durchdigitalisierung und elektronische Erfassung des Einzelnen zielt; auf europäischer Ebene sind Gesetze und Grundlagen dafür längst verfasst. Am Thema Gesundheitskarte zeigt sich exemplarisch, wie die Erfassung von und der Zugriff auf Körperdaten der Individuen in staatliche Datenbanken vollzogen wird. Dagegen gehört die vollständige Kontrolle der individuellen Personendaten ausschließlich in Hände jeder und jedes Einzelnen.</p>
<p>Teilhabe:<br />
Eine Informationsgesellschaft ist demokratisch, wenn sie Daten nicht nur bereitstellt, sondern auch nutzbar macht – Transparenz und Erschließbarkeit von möglichst allen vorhandenen Daten des Staates ist zu gewährleisten, also zugänglich und einfach auffindbar zu machen (Siehe Open Access und Open Government der Obama-Administration).</p>
<p>Eigentum und Verfügung über Inhalte:<br />
Urheberrecht, Kulturflatrate, freier Internetzugang, freies WLAN etc.</p>
<p>Open-Source: Open Hardware, Open Software.</p>
<p>Bildungspolitik: IT-Ausstattung von Schulen.</p>
<p>Mögliche Projekte:</p>
<ul>
<li>Linkes soziales Netzwerk: Einrichtung einer überparteilichen Partizipationsplattform für linke politische Arbeit.</li>
<li>Daten-Taskforce: Es braucht eine unabhängige Einrichtung, die in digitalen gesellschaftlichen Prozessen Datensicherheit untersucht – Stichworte sind „Wahlmaschinen“ und „ePass“. Eine staatliche Behörde wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationspolitik (BSI) reicht nicht.</li>
<li>Initiativen in Richtung Linkspartei: Schaffung offener Arbeitsplätze in Geschäftsstellen, Netbook-Pools für ParteiaktivistInnen.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=55917513733&amp;ref=mf" target="_blank">AG Digitale Demokratie bei facebook.</a></p>

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		<item>
		<title>Mit juristischen Mitteln gegen Wikipedia: Politiker mal wieder gescheitert</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2008/mit-juristischen-mitteln-gegen-wikipedia-politiker-mal-wieder-gescheitert/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 09:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[

Lutz Heilmann, LINKE-MdB aus Schleswig-Holstein, musste am Sonntag zurückrudern: Nachdem er am 13. November per einstweiliger Verfügung die deutsche Internetadresse (www.wikipedia.de) der beliebten Web-Enzyklopädie Wikipedia wegen angeblich falscher Aussagen im Artikel zu seiner Person hatte sperren lassen, zog er die Verfügung nun zurück. Er räumt in einer Erklärung ein, dass der juristische Weg sich &#8220;als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/11/nohat-logo-nowords-bgwhite-200px.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-30" title="nohat-logo-nowords-bgwhite-200px" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/11/nohat-logo-nowords-bgwhite-200px.jpg" alt="Wikipedia" width="200" height="200" /></a><a href="http://www.lutz-heilmann.info/" target="_blank">Lutz Heilmann</a>, LINKE-MdB aus Schleswig-Holstein, musste am Sonntag zurückrudern: Nachdem er am 13. November per einstweiliger Verfügung die deutsche Internetadresse (<a href="http://www.wikipedia.de/" target="_blank">www.wikipedia.de</a>) der beliebten Web-Enzyklopädie <a href="http://www.wikipedia.org/" target="_blank">Wikipedia</a> wegen angeblich falscher Aussagen im Artikel zu seiner Person hatte sperren lassen, zog er die Verfügung nun zurück. Er räumt in einer <a href="http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1246470002" target="_blank">Erklärung</a> ein, dass der juristische Weg sich &#8220;als problematisch erwiesen&#8221; hätte – die Strafanzeigen gegen einzelne Wikipedia-AutorInnen will er <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bundestagsabgeordneter-laesst-wikipedia-de-sperren-Update--/meldung/118930" target="_blank">laut einer Heise-Meldung</a> allerdings aufrechterhalten.<span id="more-29"></span> (Siehe auch <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,590719,00.html" target="_blank">SpOn</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/Wikipedia-Sperre-Bundestagsabgeordneter-Heilmann-kapituliert--/meldung/118952" target="_blank">Heise</a>.)</p>
<p>Pikanter Aspekt der Angelegenheit: Heilmann hatte für das MfS als Personenschützer gedient und dies, entgegen den klaren Beschlüssen der Linkspartei zum Umgang mit der Stasi-Vergangenheit, der ihn wählenden Parteiversammlung verschwiegen. Erst später wurde seine Biografie-Bereinigung durch den <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,388476,00.html" target="_blank">Spiegel</a> aufgedeckt, seit dem finden in seinem Landesverband heftige Auseinandersetzungen statt. Einige der Vorgänge fanden sich auch in dem Heilmann-Artikel bei Wikipedia wieder. – Kaum verwunderlich, dass nun an etlichen Stellen im Web wieder der Vergleich nach dem Muster &#8220;LINKE = DDR &amp; Zensur&#8221; auftaucht.</p>
<p>Da die gesperrte Internetadresse nur eine Weiterleitung auf das eigentliche deutschsprachige Angebot der Wikimedia Foundation <a href="http://de.wikipedia.org/" target="_blank">de.wikipedia.org</a> war, blieb dieses dem Zugriff von Heilmanns juristischer Attacke entzogen. Auch der Artikel über Heilmann war weiter online und wurde inzwischen von der regen NutzerInnengemeinde weiter bearbeitet – laut Heilmanns Erklärung wurden dabei die &#8220;verletzenden Inhalte weitgehend aus dem entsprechenden Artikel entfernt&#8221;.</p>
<p>Tendenziöse Artikel und falsche Aussagen, insbesondere bei Personen-Artikeln, sind tatsächlich Alltag bei Wikipedia: Umstrittene Passagen sind Gegenstand ganzer <em>edit-wars</em>. Allerdings liegt hier auch eine Stärke des Projekts, allzu tendenziöse Formulierungen und allzu offensichtliche Werbetexte werden in der Regel schnell Gegenstand von Korrekturen durch die zahlreichen NutzerInnen des Portals – auch wenn die gefundenen Kompromisse nicht immer befriedigend sind.</p>
<p>Was normale Web-NutzerInnen in der Regel mit mehr oder weniger Geduld ertragen, ist offenbar für einzelne PolitikerInnen der Partei DIE LINKE nur schwer einsehbar: Zuletzt hatte die damalige Vize-Vorsitzende der Linkspartei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katina_Schubert" target="_blank">Katina Schubert</a> Ende 2007 die juristische Keule geschwungen und Strafantrag gegen Wikipedia gestellt. Sie musste dann ebenfalls einsehen, dass dieser Weg <a href="http://die-linke.de/presse/presseerklaerungen/detail/archiv/2007/dezember/browse/1/zurueck/presserklaerungen/artikel/auseinandersetzung-hat-begonnen/" target="_blank">ein Fehler</a> ist.</p>
<p>Man darf erwarten, dass soviel Mangel an Souveränität und Lernfähigkeit parteiintern nicht ohne Wirkung bleibt. Welchen Schaden kann man als Bundestagsabgeordneter dem Ansehen seiner Partei zugefügen, ohne dass die zugehörige Partei eine offene und sachliche Debatte über das Wirken dieser Person führt und Konsequenzen zieht?</p>
<p>Partei-Mitarbeiter Mark Seibert <a href="http://www.mark.linkeblogs.de/2008/11/16/lutz-heilmann-verzichtet-auf-juristische-schritte-gegen-wikipediade/" target="_blank">grübelt in seinem Blog</a> über Schlussfolgerungen aus der Sache:</p>
<blockquote><p>Man muss es irgendwie schaffen, Mandatsträgern näherzubringen, wie partizipatives Internet fuktioniert, wie die Verbreitung freien Wissens funktioniert und wie Kommunikation dort funktioniert. Und das möglichst zu eine Zeitpunkt, wenn noch nicht solche Katastrophen passiert sind.</p></blockquote>
<p>Das hört sich nicht sehr optimistisch an. Schließlich hat DIE LINKE der interessierten Öffentlichkeit mit dieser Angelegenheit mal wieder eindrucksvoll mangelnde Medienkompetenz und Unverständnis für das Medium Internet demonstriert.</p>

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		<title>Alle wollen wie Obama sein: Twitter-Alarm</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 09:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[


Kaum hat Münterfering nach dem Beck-Sturz Anfang September mit dem twittern angefangen (oder zumindestens eineR seineR ReferentInnen)  @muenterfering, da schlägt die Linkspartei eine Woche später mit einem eigenen twitterfeed zurück, den das Konterfeit Lafontaines ziert. Vielleicht ist das schon eine Folge der jüngst beschlossenen Wahlkampfstrategie der Linkspartei. Dort taucht das Wort &#8220;Internet&#8221; zwar nur einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/twit.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-4 alignright" style="float: right;" title="twit" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/twit.gif" alt="" width="200" height="189" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Kaum hat Münterfering nach dem Beck-Sturz Anfang September mit dem twittern angefangen (oder zumindestens eineR seineR ReferentInnen)  <a href="https://twitter.com/muentefering" target="_blank">@muenterfering</a>, da schlägt die Linkspartei eine Woche später mit einem eigenen <a href="https://twitter.com/linkspartei" target="_blank">twitterfeed</a> zurück, den das Konterfeit Lafontaines ziert.<span id="more-3"></span> Vielleicht ist das schon eine Folge der jüngst beschlossenen <a href="http://die-linke.de/partei/organe/parteivorstand/parteivorstand_20082010/beschluesse/wahlstrategie_der_partei_die_linke_2009/" target="_blank">Wahlkampfstrategie</a> der Linkspartei. Dort taucht das Wort &#8220;Internet&#8221; zwar nur einmal auf &#8211; bei insgesamt 5.000 Worten und 35.000 Zeichen und 71. Abschnitten nicht gerade oft &#8211; aber immerhin. Unter Punkt 48 heißt es: &#8220;Und endlich bedarf es drittens einer kontinuierlichen Kommunikation untereinander. Horizontal: Man muss sich auch mal sehen, das Erlebnis der Gemeinschaft haben. Gemeinsame Medien wie landesweite Newsletter und ein Wahlkampfforum im Internet gehören zwingend dazu.&#8221; Von diesem online-zugänglichen Papier <a href="http://lafontaines-linke.de/2008/09/spiegel-welt-linkspartei-berichterstattung/" target="_blank">behauptet der SPIEGEL</a> übrigens in seiner neuesten Ausgabe, es sei ein internes.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">

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