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	<title>Digitale Demokratie &#187; Facebook</title>
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	<description>Die Politik der Informationsgesesellschaft</description>
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		<title>Die zehn Gebote der Facebook-Demokratie</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 11:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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Drüben bei Mashable machte sich Ben Parr Gedanken über den demokratischen Gehalt der Facebook-Versuche, das einige Wochen zurückliegende PR-Desaster auszubügeln. Die Firma hinter dem sozialen Netzwerk Facebook hatte die Terms of Services (TOS) insofern geändert, dass die Firma die Nutzungsrechte an allen von den Usern hochgeladenen und eingegebenen Dateien erhielt. Es gab großes Gezeter und [...]]]></description>
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-210" title="facebookism" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/04/facebookism.jpg" alt="facebookism" width="450" height="297" /></p>
<p>Drüben bei Mashable machte sich Ben Parr <a href="http://mashable.com/2009/04/05/facebook-democracy/" target="_blank">Gedanken über den demokratischen Gehalt</a> der Facebook-Versuche, das einige Wochen zurückliegende PR-Desaster auszubügeln. Die Firma hinter dem sozialen Netzwerk Facebook hatte die Terms of Services (TOS) insofern geändert, dass die Firma die Nutzungsrechte an allen von den Usern hochgeladenen und eingegebenen Dateien erhielt. Es gab großes Gezeter und Facebook kehrte zu den alten TOS zurück.</p>
<p>An deren Stelle sollen nun zehn Gebote, die <a href="http://www.facebook.com/topic.php?uid=54964476066&amp;topic=7960" target="_blank">Facebook Prinzipien</a>, treten, die unter anderem folgenden Satz enthalten: &#8220;People should own their information.&#8221; Ergänzend wurde ein &#8220;<a href="Statement of Rights and Responsibilities" target="_blank">Statement of Rights and Responsibilities</a>&#8221; formuliert, das auch Art und Weise der Kontrolle an den eigenen Inhalten regelt.</p>
<p><span id="more-209"></span>Am 16. April sollen beide Dokumente überarbeitet veröffentlicht werden &#8211; rund 3.000 Kommentare hatte es dazu gegeben. <a href="http://blog.facebook.com/blog.php?post=70896562130" target="_blank">Eine Woche gibt es dann Zeit</a> mit einem extra entwickelten Tool über die Änderungsvorschläge abzustimmen. Das Quorum, die Mindestzahl der Teilnehmenden, liegt bei 30 Prozent der aktiven User, also derjenigen, die in den letzten 30 Tagen eingeloggt waren.</p>
<p>Besagter Ben Parr sieht nun in diesem Vorgehen seitens Facebook zumindest einen PR-Stunt, da es sich bei dem sozialen Netzwerk trotz bald 200 Millionen User nicht um einen Staat oder eine Nation handelt: &#8220;Das Problem ist, dass Facebook keine Motivation zeigt dem Abstimmungsergebnis zu folgen, wenn es entgegen seiner Vorstellungen lautet. Facebook ist eine Firma, keine Nation, und deren Leitung kann nicht von den Nutzern überstimmt werden. (The problem is that Facebook has no real incentive to follow through if a decision goes against its wishes.  Facebook is a company, not a nation, and its leadership cannot be voted out by the users.)&#8221;</p>
<p>Kommentare unter Parrs Beitrag fühlen sich bei Facebooks Vorgehen an ein Politbüro erinnert, das handverlesene Kommissionen einsetzt und nur innerhalb starrer Vorgaben kleine Zugeständnisse erlaubt. Anderswo wird von einem <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/facebook_managment_has_lost_it.php" target="_blank">Realitätsverlust</a> rund um die Facebook-Führung um Mark Zuckerberg gesprochen. Die sucht übrigens immer noch ein Geschäftsmodell (wie alle im Web 2.0) &#8211; und versucht es jetzt mit einer <a href="http://www.excitingcommerce.de/2009/04/webw%C3%A4hrungen-facebook-testet-virtuelle-w%C3%A4hrung.html" target="_blank">eigenen Währung</a>.</p>

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		<title>Nicht ganz so daily&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 06:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Blog "daily digital dose" versucht soziale Netzwerke und Medien mit Politik, Wirtschaft und Kultur nicht ganz so "daily" in Verbindung zu setzen. Zum Blog gehört dann eine eigens kreierte Rubrik "Wahl im Web Monitor", die zweiwöchentlich nicht nur den zahlenmäßigen Zuspruch durch "Freunde" oder "Verfolgern" von PolitikerInnen beleuchtet wie z.B wahl.de.]]></description>
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<p><img class="size-medium wp-image-130 alignright" title="Aktivitätsgrafik" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/03/grafiken_09_03_16_no12-214x300.jpg" alt="Politische Aktivitäten im Social Web" width="147" height="206" /></p>
<p>Das <a href="http://daily-digital-dose.de/" target="_blank">Blog &#8220;daily digital dose&#8221;</a> versucht soziale Netzwerke und Medien mit Politik, Wirtschaft und Kultur nicht ganz so &#8220;daily&#8221; in Verbindung zu setzen. Zum Blog gehört dann eine eigens kreierte <a href="http://daily-digital-dose.de/index.php/category/wahl-im-web-monitor/" target="_blank">Rubrik &#8220;Wahl im Web Monitor&#8221;</a>, die zweiwöchentlich nicht nur den zahlenmäßigen Zuspruch durch &#8220;Freunde&#8221; oder &#8220;Verfolgern&#8221; von PolitikerInnen, wie z.B. <a href="http://www.wahl.de/" target="_blank">wahl.de,</a> beleuchtet. Stattdessen werden Aktivitäten in den einzelnen Profilen (dazu gehört auch eine einfache Layoutveränderung oder ein neues Bild) dargestellt, aber auch Themen (aus Kommentaren) analysiert und den SpitzenkandidatInnen zugeordnet. <a href="http://daily-digital-dose.de/index.php/2009/02/26/wahl-im-web-monitor-zur-bundestagsawahl-2009/" target="_self">Die genauen Bemessungskriterien kann man im ersten Beitrag nachlesen. </a></p>
<p>Das Blog ist Teil der <a href="http://www.webershandwick.de/" target="_blank">PR-Agentur &#8220;Weber Shandwick&#8221;</a> und wird durch deren MitarbeiterInnen betreut und geschrieben.</p>
<p>Ohne SoziologIn zu sein: Die allgemeine Beschreibung der Kriterien ist zum Teil kryptisch, durch die web 2.0 -community wenig hinterfragt (z.B. wie erfolgt die Zuordnung von Themen zu SpitzenkandidatInnen) und die Bewertung durch ein eigens mitentwickeltes <a href="http://daily-digital-dose.de/index.php/2009/02/26/wahl-im-web-monitor-zur-bundestagsawahl-2009/" target="_blank">Social Media-Tool</a> unterstützt.<span id="more-113"></span></p>
<p>Äußerlich ein Blog, im Inneren wird es dem transparenten, öffentlichen Gehalt der Neuigkeiten der web 2.0-Welt nicht ganz gerecht: Der <a href="http://daily-digital-dose.de/index.php/2009/03/17/wahl-im-web-monitor-0303-bis-16032009/" target="_blank">Verlust des Spitzenduos der Grünen</a> wird mit mangelnden Kommentaren begründet, die ja &#8211; wie oben beschrieben &#8211; von den MitarbeiterInnen oder vom Tool zugeordnet werden.</p>
<p>Zu erwähnen ist auch, obwohl kaum vergleichbar : &#8220;<a href="http://www.wahl.de/" target="_blank">wahl.de</a>&#8221; als auch &#8220;<a href="http://daily-digital-dose.de/" target="_blank">daily digital dose</a>&#8221; stellen eine allgemein erhöhte Aktivität der Linken fest: Den Grund werden wir hier sicherlich noch an anderer Stelle darstellen.</p>
<p>&#8220;daily digital dose&#8221; bezieht sich in der <a href="http://daily-digital-dose.de/index.php/2009/03/03/wahl-im-web-monitor-17022009-02032009/" target="_blank">Analyse auf den Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine</a>. Vielleicht ein medialer Spitzenkandidat &#8211; Die Linke hat offiziell bisher keine/n Spitzenkandidat/in nominiert. Auf den knappen Unterschied in der social-media-Kompetenz zwischen den &#8220;großen&#8221;Parteien SPD und CDU sollte man nach allem nicht eingehen.</p>
<p>Woher das altruistische Verhalten der PR-Agentur für die Auswertung der Social-Media-Kompetenz von Parteien kommt, ist an dieser Stelle nicht klar &#8211; obwohl sie auch schon für <a href="http://www.webershandwick.de/content.aspx?id=public-affairs" target="_blank">&#8220;öffentliche Belange &#8211; Public affairs&#8221;</a> tätig war:  Vielleicht eine Empfehlung für Parteien für die nächsten Wahl? Für Aufklärung und Hinweise sind wir dankbar.</p>

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		<title>Machen Facebook-Kampagnen Sinn?</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/machen-facebook-kampagnen-sinn/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 11:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[

Vergangen Sommer veröffentlichte DigiActive einen Leitfaden zu &#8220;Facebook-Activism&#8220;, also zur Nutzung des populären sozialen Netzwerks für Kampagnen.
Im Rahmen des Kurses &#8220;Digital Democracy in the 21st century&#8221; an der Tuft-Universität in Massachusetts wurden drei Kritikpunkte an dieser Art von Kampagnenführung geäußert:
Erstes sei fraglich, ob solche Kampagnen für die nötige Verbindlichkeit untereinander sorgen kann; weiter sei zweifelhaft, [...]]]></description>
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<p><img class="alignright" src="http://www.digiactive.org/wp-content/uploads/facebook-guide-cover300px.jpg" alt="" width="205" height="274" />Vergangen Sommer veröffentlichte DigiActive einen Leitfaden zu &#8220;<a href="http://www.digiactive.org/2008/06/28/guide-a-digiactive-introduction-to-facebook-activism/" target="_blank">Facebook-Activism</a>&#8220;, also zur Nutzung des populären sozialen Netzwerks für Kampagnen.</p>
<p>Im Rahmen des Kurses &#8220;Digital Democracy in the 21st century&#8221; an der Tuft-Universität in Massachusetts wurden <a href="http://tuftsdigitaldemocracy.wordpress.com/2009/03/10/a-criticism-of-a-digictive-introduction-to-facebook-activism/" target="_blank">drei Kritikpunkte</a> an dieser Art von Kampagnenführung geäußert:</p>
<p>Erstes sei fraglich, ob solche Kampagnen für die nötige Verbindlichkeit untereinander sorgen kann; weiter sei zweifelhaft, ob ein anhaltendes Engagement erreicht werden kann. Drittens bleibe die Frage nach den Ergebnissen &#8211; eine rein quantitativ hohe Zahl von UnterstützerInnen einer Kampagne bei Facebook sage über ihrer Relevanz und Auswirkungen wenig  aus.</p>
<p>Eine interessante Quellensammlung ist das <a href="http://digitaldemocracy.pbwiki.com/" target="_blank">Wiki des Uni-Kurses</a>, das auf Materialien rund um digitale Demokratie verweist.</p>

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		<title>Partei-Communities: Linkspartei-Netzwerk kommt &#8211; kommt von den Grünen auch eins?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 15:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lorenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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Derzeit sind zwei eigenständige Partei-Netzwerke online, myFPD und meineSPD. Das wird sich anscheinend bald ändern:
In der Wochenzeitung Freitag fand sich unlängst ein Artikel über den Online-Wahlkampf im Allgemeinen: Dort wird erwähnt, dass &#8220;die Linke mit einer eigenen Community online gehen&#8221; will und zwar dieses Frühjahr. In dem Zusammenhang fragt sich, wie sich diese &#8220;Community&#8221; dann [...]]]></description>
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<p>Derzeit sind zwei eigenständige Partei-Netzwerke online, <a href="https://my.fdp.de/" target="_blank">myFPD</a> und <a href="http://www.meinespd.net/" target="_blank">meineSPD</a>. Das wird sich anscheinend bald ändern:</p>
<p>In der Wochenzeitung Freitag fand sich unlängst <a href="http://www.freitag.de/wochenthema/0906-online-parteien-wahlkampf" target="_blank">ein Artikel</a> über den Online-Wahlkampf im Allgemeinen: Dort wird erwähnt, dass &#8220;die Linke mit einer eigenen Community online gehen&#8221; will und zwar dieses Frühjahr. In dem Zusammenhang fragt sich, wie sich diese &#8220;Community&#8221; dann mit den mittlerweile recht umfangreichen Aktivitäten von Parteiaktivisten/innen beim Facebook-Netzwerk vertragen wird &#8211; vielleicht wird ja auf die richtigen API (Schnittstellen) gesetzt.<span id="more-41"></span></p>
<p>Julia Seeliger, eine netzaktive Grüne, hat gerade einen <a href="http://julia-seeliger.de/im-wahljahr-2009-parteipolitik-und-web-20" target="_blank">recht langen Beitrag</a> über Web 2.0 und Wahlkampf aus Sicht von Parteien veröffentlicht. Dort schreibt sie: &#8220;Diese neuen, direkten und nutzerspezifisch individualisierten Kommunikationskanäle müssen aber nicht via Facebook organisiert werden. Genauso können die Parteien Aktions-Communities konzipieren lassen. Sie sollten dies aus meiner Sicht tun.&#8221; Da Seeliger als Nachwuchskraft gute Kontakten in die Grüne-Parteispitze haben dürfte, ist diese Aussage entweder als Appell oder als Wink mit dem Zaunpfahl zu begreifen.</p>
<p>Sollten Linke und Grüne demnächst also eigene Netzwerke für Mitglieder und Fans starten, dürfte deren Relevanz für das diesjährige &#8220;Superwahljahr&#8221; recht bescheiden bleiben &#8211; das ist nämlich in acht Monaten schon wieder vorbei. Seitens der Union scheint man bislang auf eine eher klassische Freiwillgenkampagne namens <a href="http://www.team2009.de/" target="_blank">Team Deutschland</a> zu setzen (Update 26.2.09: Einen Tag später hat die CDU ihre Team-Seite relaunched, offenbar sollen auch Communityfunktionen für registrierte Mitglieder angeboten werden &#8211; man wird nach der Registrierung aber um &#8220;einige Wochen&#8221; vertröstet).</p>

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