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	<title>Digitale Demokratie &#187; Informationsgesellschaft</title>
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	<description>Die Politik der Informationsgesesellschaft</description>
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		<title>„It’s the internet, stupid“</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 16:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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Es kann ja nur besser werden. Seit heute gibt es eine relevante netzpolitische Wortmeldung zur Programmdebatte der Linkspartei: „&#8217;It’s the internet, stupid&#8217; &#8211; DIE LINKE sollte mit ihrem Programm nicht im 20. Jahrhundert stehen bleiben. Diskussionsbeitrag zum Programmentwurf.“
Tom Strohschneider stellt in einer Vorabmeldung in seinem Blog mal wieder zu recht fest, dass es höchste Zeit [...]]]></description>
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<p><a href="http://digitale-demokratie.org/?attachment_id=649"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-649" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/11/programmkonvent_150x214-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a>Es kann ja nur besser werden. Seit heute gibt es eine relevante netzpolitische Wortmeldung zur Programmdebatte der Linkspartei: „&#8217;It’s the internet, stupid&#8217; &#8211; DIE LINKE sollte mit ihrem Programm nicht im 20. Jahrhundert stehen bleiben. Diskussionsbeitrag zum Programmentwurf.“</p>
<p>Tom Strohschneider stellt in einer <a href="http://lafontaines-linke.de/2010/11/passende-antworten-digitale-gesellschaft-linke-programm-papier-ramelow-wawzyniak-sitte/" target="_blank">Vorabmeldung</a> in seinem Blog mal wieder zu recht fest, dass es höchste Zeit für die Linke ist, im Bereich Informationsgesellschaft substantiell Programmatisches zu formulieren:</p>
<blockquote><p>Es geht nicht mehr um Abseitiges für Technikexperten und Nerds, sondern um einen „konstituierenden Bestandteil unserer Gesellschaft“, heißt es in dem Papier. Ohne eine „zeitgemäße linke Netzpolitik“, schreiben die Autorinnen und Autoren, werde man „bald gesellschaftspolitisch isoliert sein“.<span id="more-640"></span></p></blockquote>
<p>Bodo Ramelow, Petra Sitte und andere (einige Mitglieder der AG Digitale Demokratie haben mitgewirkt) legten heute ein <a href="http://www.bodo-ramelow.de/fileadmin/bodoramelow/Dokumente/It's-the-internet_Programmdiskussion2010.pdf" target="_blank">elfseitiges Papier</a> (PDF der Arbeitsfassung; <a href="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/11/20111105_internet_flyer_int.pdf" target="_blank">hier auch als Flyer-Druckvorlage</a>) zur digitalisierten Gesellschaft und zur Netzpolitik in der <a href="http://die-linke.de/programm/" target="_blank">Programmdebatte</a> der Partei DIE LINKE vor. Anlass ist der <a href="http://die-linke.de/programm/programmkonvent/" target="_blank">Programmkonvent</a> der Linkspartei in Hannover am 08.11.2010.</p>
<blockquote><p>DIE LINKE muss Positionen und Forderungen zu folgenden Themen finden:</p>
<p>1. Gleichberechtigte Teilhabe und Grundversorgung<br />
2. Demokratie in der digitalen Gesellschaft<br />
3. Daten- und Verbraucherschutz<br />
4. Wissensproduktion und Urheberrecht<br />
5. Veränderte Arbeitswelt und prekäre Beschäftigung<br />
6. Umweltschutz und Nachhaltigkeit<br />
7. Medienkompetenz<br />
8. Rechtsdurchsetzung und Kriminalitätsbekämpfung</p></blockquote>
<p>Tom Strohschneider lobt schon mal &#8220;das ausdrücklich  flügelübergeifende Angebot, einen noch kaum bearbeiteten Acker zum  programmatischen Blühen zu bringen.&#8221; Ich bin auf weitere Reaktionen gespannt. Ich teile nicht jede Position des Papiers, aber halte das Vorgelegte für den am besten und am breitesten aufgestellten Versuch, den die Linkspartei zum Themenkomplex Informationsgesellschaft bisher hatte oder in der laufenden Programmdebatte erwarten kann.</p>
<p>Am Rande des Programmkonvents in Hannover findet eine <a href="http://www.die-linke-thl.de/nc/termine/aktuell/?tx_cal_controller%5Bview%5D=event&amp;tx_cal_controller%5Btype%5D=tx_cal_phpicalendar&amp;tx_cal_controller%5Buid%5D=99&amp;tx_cal_controller%5Blastview%5D=view-list%7Cpage_id-28318&amp;tx_cal_controller%5Byear%5D=2010&amp;tx_cal_controller%5Bmonth%5D=11&amp;tx_cal_controller%5Bday%5D=07&amp;cHash=4b0c6b033c5fda0fae0a086e6c047ae6" target="_blank">Diskussionsveranstaltung</a> zum Papier „It’s the internet, stupid“ statt, um 17 Uhr vor Ort im <a href="http://www.hcc.de/" target="_blank">Hannover Congress Centrum</a> (Raum siehe Aushang).</p>

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		<title>Kapitalismus dot com: Videos zur Tagung</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Die Tagung Kapitalismus dot com &#8211; Digitale Produktionsverhältnisse und politische Perspektiven vom 29. Mai 2010 in Berlin beschäftigte sich mit dem Wandel von Ökonomie und Staat durch die Digitalisierung gesellschaftlicher Verhältnisse. An der Vorbereitung waren Mitglieder der AG Digitale Demokratie beteiligt.
Zur Tagungsdokumentation auf der Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Dort findet sich neben einem Bericht und dem [...]]]></description>
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<p>Die Tagung <a href="../2010/kapitalismus-dot-com-berlin-29-05-2010/" target="_self">Kapitalismus dot com &#8211; Digitale Produktionsverhältnisse und politische Perspektiven</a> vom 29. Mai 2010 in Berlin beschäftigte sich mit dem Wandel von Ökonomie und Staat durch die Digitalisierung gesellschaftlicher Verhältnisse. An der Vorbereitung waren Mitglieder der AG Digitale Demokratie beteiligt.</p>
<p>Zur Tagungsdokumentation <a href="http://www.rosalux.de/shorturl/kapitalismus-dot-com" target="_blank">auf der Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung</a>. Dort findet sich neben einem Bericht und dem <a href="http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Veranstaltungen/2010/Reader_KapitalismusDOTcom.pdf">Reader</a> zur Tagung kurze Videomitschnitte von Höhepunkten der Veranstaltung: Die Keynote &#8220;Die globale Wissensökonomie&#8221; von Ursula Huws, sowie das Abschlusspanel «Linke Intervention und Digitalisierung» (2 Videos) mit Constanze Kurz, Susanne Lang, Tobias Schulze und Norbert Schepers, moderiert von Katharina Weise.  <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/livrY_BJfdc?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/livrY_BJfdc?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YtMuhluSX7s?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/YtMuhluSX7s?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YX2Tc9wkAyw?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/YX2Tc9wkAyw?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

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		<title>Macht und Verwaltung im postinstitutionellen Staat</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 12:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ziel des E-Government ist die Digitalisierung aller Verwaltungsvorgänge: Elektronischer Personalausweis, digitale Gesundheitskarte und Jobcard-Verfahren statten demnächst alle BürgerInnen mit eindeutigen und rechtsverbindlichen digitalen Identitäten aus. Mit der elektronischen Identität wandern die Schnittstellen zur staatlichen Verwaltung in die Brieftaschen der BürgerInnen. Der Mensch ist somit virtuell immer im Beisein des Staates. Dies ist keine „orwellianische Figur“ – der Staat beobachtet die Menschen nicht permanent, er gibt ihnen „lediglich“ ein digitales Medium, mit dem sie sich selbst dokumentieren können und somit für den Staat lesbar werden. Das Wissen darum, dass alles Handeln automatisch personenbezogen gespeichert wird, befördert Selbst-Regierung durch Selbst-Disziplinierung. Der herkömmliche Datenschutz wird zunehmend seiner Grundlagen entledigt; Aussichten auf Emanzipation liegen in Ausgestaltungsformen, die für BürgerInnen ein Maximum an Verfügungsgewalt an sämtlichen Daten gestattet: Das würde konsequenterweise bedeuten, dass keine Transaktion mit Daten einer Person stattfinden kann, ohne dass diese die Verwendung dieser konkreten Daten zuvor authentifiziert hat.]]></description>
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<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-16" href="http://digitale-demokratie.org/2008/vom-ende-des-datenschutzes/datenschutz/"><img class="size-thumbnail wp-image-16 alignright" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/datenschutz-150x150.jpg" alt="Datenschutz" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong><em>Thesen zum eGovernment, von Christoph Engemann und Norbert Schepers</em></strong></p>
<p>Staat ist ohne Verwaltung nicht denkbar – was ist Verwaltung? Verwaltung ist die organisierte Implementierung und Durchsetzung der staatlichen Ziele und Programme. Sie wirkt auf die Gesellschaft und ihre Mitglieder in zielorientierter Weise ein. Die Ziele der Verwaltung werden durch die Politik bestimmt und sollten Gegenstand demokratischer Entscheidungsfindung sein.</p>
<p>Verwaltung ist räumlich und zeitlich im (gesellschaftlichem) Leben präsent. Noch jedes Dorf hat eine Amtsstelle, jeder Mensch durchläuft im Lebenslauf von Geburt über Schule, Standesamt, Steuerbehörde bis zum Tod verschiedene Verwaltungsstationen.</p>
<p>Unter informationstechnischen Bedingungen verändert sich Verwaltung. Die Schnittstellen zu Verwaltung waren Institutionen aus <em>Brick and Mortar</em>. <strong>An die Stelle dieser Institutionen treten nun digitale Schnittstellen.<span id="more-614"></span></strong></p>
<p>Ein Beispiel hierfür ist die LKW-Maut. An Stelle von steinernen Mautstellen, die den Verkehrsfluss behindern, sind in Deutschland On Board Units auf den Fahrzeugen getreten, welche die Maut satellitengestützt und entfernungsabhängig erheben. Faktisch ist damit die Schnittstelle zum Verwaltungsprozess in die LKWs gerückt und zum Teil des Fahrzeugs geworden.</p>
<p>Biopolitische Verwaltungen, wie u.a. das Gesundheitswesen, das Ausbildungswesen und das Strafwesen, befinden sich in ähnlichen Entwicklungen, die mit <strong>E-Government</strong> bezeichnet werden.</p>
<p>Kernstück von E-Government ist die <strong>Digitalisierung der Verwaltungsvorgänge, d.h. die Ablösung des Papiermediums und seine Ersetzung durch digitale Medien</strong>. Es handelt sich dabei um eine informationstechnisch und juristisch außerordentlich komplexe Entwicklung, die in Deutschland seit mehr als 15 Jahren betrieben wird; <strong>Hauptfeld der konkreten Projekte ist die Sozialpolitik</strong>.</p>
<p>Verwaltung kann nur da funktionieren, wo sie Menschen eindeutig identifizieren kann. Im Realraum geschieht dies mittels Papier: Personalausweis, Pässe etc.</p>
<p>Digitale Verwaltung, die über das Internet abgewickelt wird, benötigt ebensolche Identifikationsmittel. Die digitale Identität steht entsprechend auch an erster Stelle der E-Government Projekte: elektronischer Personalausweis (ePA), digitale Gesundheitskarte und Jobcard Verfahren statten alle Bundesbürger mit solchen staatlich anerkannten digitalen Identitäten aus. Die Einführung einer bundeseinheitlichen Steuernummer TIN (Taxpayer Identification Number) gehört ebenfalls in diesen Zusammenhang.</p>
<p>Mit der elektronischen Identität wandern die Schnittstellen zu staatlichen Verwaltungsprozessen in die Brieftaschen der Bürger. Jeder Internetanschluss kann zum Verwaltungsportal werden. <strong>Der Mensch ist virtuell immer im Beisein des Staates.</strong></p>
<p>Dies ist keine „orwellianische Figur“ – der Staat beobachtet die Menschen nicht permanent (zumindest ist dies nicht der Regelfall für die Breite der Bevölkerung und nicht die ursprüngliche Intention der beschriebenen Systeme), er gibt ihnen ‚lediglich’ ein digitales Medium, mit dem die Menschen sich selbst dokumentieren, <em>sich aufschreiben</em> können und somit für den Staat lesbar werden. Anstelle der <em>orwellianischen top-down visibility</em> tritt eine <em>post-orwellianische bottom up visibility</em>: man kann aufzeichnen, was man wann und wo tut. Beispiele sind hier Gesundheitspräventionsprogramme im Zusammenhang mit der Gesundheitskarte, bei denen das Training in Echtzeit in die Gesundheitsakte übertragen wird.</p>
<p>Hier werden Verwaltungsakte <em>postinstitutionell</em>: Handlungen finden weiterhin im Hinblick auf staatlich definierte Ziele statt (hier Gesundheitsprävention), jedoch nicht in einem institutionellem Rahmen, sondern außerhalb der Grundmauern solcher Gebäude an einem beliebigen Ort. <strong>Die staatliche Macht verschwindet damit nicht, obwohl sie im Realraum weniger präsent ist.</strong></p>
<p>Die Bedeutung, Potentiale und Gefahren dieses permanenten Beiseins sind noch ungenügend beforscht und verstanden. Es kann jedoch gesagt werden, dass hier eine <strong>Weiterentwicklung neoliberaler Politik</strong> stattgefunden hat (mit offenem Ausgang): Ein wesentliches Element der Wirkungs-Logik <em>post-orwellianischen bottom up visibility</em> ist die <strong>Implementierung einer Form von Selbst-Regierung</strong>, die nicht vorrangig auf Überwachung setzen muss, sondern auf die Selbst-Disziplinierung von Individuen, welche nicht zuletzt aus dem Wissen resultiert, dass alles persönliche Handeln automatisch und unausweichlich personenbezogen gespeichert wird, Abweichung von der Norm entweder irrational oder schlicht zu teuer ist.</p>
<p><strong>Der herkömmliche Datenschutz wird zunehmend seiner Grundlagen entledigt; Aussichten auf Emanzipation liegen in den Ausgestaltungsformen</strong>, die für BürgerInnen ein Maximum an Verfügungsgewalt an sämtlichen Daten gestatten: Das würde konsequenterweise bedeuten, dass keine Transaktion mit Daten einer Person stattfinden kann, ohne dass diese die Verwendung dieser konkreten Daten zuvor authentifiziert hat.</p>
<p><em>Thesenpapier von <a href="http://cyberlaw.stanford.edu/blog/christoph-engemann" target="_blank">Christoph  Engemann</a> und <a href="http://norbert.schepers.info/" target="_blank">Norbert Schepers</a> vom November 2008 für eine interne Debatte zum Thema Demokratie, Herrschaft, Verwaltung. </em></p>
<p><em><strong><em>eGovernment-Thesen als PDF: <a rel="attachment wp-att-617" href="http://digitale-demokratie.org/2010/macht-und-verwaltung-im-postinstitutionellen-staat/0811_egovernment-thesen_engemann_schepers/">0811_eGovernment-Thesen_Engemann_Schepers</a></em></strong></em></p>

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		<title>Kapitalismus dot com &#8211; Berlin, 29.05.2010</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 21:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Digitale Produktionsverhältnisse und politische Perspektiven
Tagung in Berlin, 29. Mai 2010, 10 Uhr bis 17:30 Uhr
Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
Die Entwicklung von Technologien ist wesentlicher Bestandteil  kapitalistischer Reproduktion. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird die  kapitalistische Dynamik durch digitale Informations- und  Kommunikationstechnologien geprägt. Von der &#8220;Wissens- und  Informationsgesellschaft&#8221; [...]]]></description>
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<p><strong><img class="alignright size-thumbnail wp-image-609" title="kapitalismus.com" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/05/kapitalismus.com-150x150.jpg" alt="kapitalismus.com" width="150" height="150" />Digitale Produktionsverhältnisse und politische Perspektiven</strong></p>
<p><strong>Tagung in Berlin, 29. Mai 2010, 10 Uhr bis 17:30 Uhr</strong><br />
Haus der Demokratie und Menschenrechte,<br />
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin</p>
<p>Die Entwicklung von Technologien ist wesentlicher Bestandteil  kapitalistischer Reproduktion. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird die  kapitalistische Dynamik durch digitale Informations- und  Kommunikationstechnologien geprägt. Von der &#8220;Wissens- und  Informationsgesellschaft&#8221; ist die Rede, von der &#8220;Digitalen Revolution&#8221;,  dem &#8220;Information Super Highway&#8221; oder dem &#8220;Cyberspace&#8221;. Die neuen  Technologien durchdringen alle Sphären bürgerlicher Gesellschaft wie  Kapital, Eigentum, Arbeit, Staat, Recht und Öffentlichkeit. Diese waren  zwar in der Geschichte der Linken immer wieder Gegenstand politischer  Kritik und Praxis, vor dem Hintergrund der &#8220;digitalisierten&#8221;  gesellschaftlichen Realität stellt sich jedoch die Frage einer  angemessenen Situationsanalyse und Ausrichtung emanzipativer Politik  neu. Entsprechend sollen auf der Tagung folgende Fragen diskutiert  werden: Wie funktioniert Ausbeutung und Herrschaft im &#8220;digitalisierten&#8221;  Kapitalismus? Welche gesellschaftlichen Auseinandersetzungen,  Kräfteverhältnisse und Widerstandspotentiale entstehen? Welche Debatten  werden darum geführt und wie könnte linke Intervention aussehen?</p>
<p>Kapitalismus dot com: Die globale Wissensökonomie • Konflikte um  Arbeit und Eigentum im &#8220;digitalen&#8221; Kapitalismus • Regieren und Regiert  werden 2.0 • Linke Intervention und Digitalisierung. Mit Ursula Huws,  Constanze Kurz, Susanne Lang, Andrea Baukrowitz, Nadine Müller, Stefan  Meretz, Sabine Nuss, Christoph Engemann, Boris Traue, Albrecht Maurer,  Lars Bretthauer, Tobias Schulze, Katharina Weise, Norbert Schepers.</p>
<p>Programm und weitere Informationen sowie Anmeldung bei den  VeranstalterInnen der Tagung:<br />
<a href="http://www.rosalux.de/shorturl/kapitalismus-dot-com" target="_blank">Rosa-Luxemburg-Stiftung</a> und <a href="http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=580&amp;context=0" target="_blank">»Helle Panke« e.V. &#8211;  Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin</a>.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Brandenburg: Internet und Datenschutz im Koalitionsvertrag</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/brandenburg-internet-und-datenschutz-im-koalitionsvertrag/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 22:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der rot-rote Koalitionsvertrag in Brandenburg, der wahrscheinlich durch die Parteitage von Linkspartei und SPD genehmigt wird der durch die Parteitage von Linkspartei und SPD genehmigt wurde, enthält, anders als sein Vorgänger aus 2004 zwischen CDU und SPD, einige Punkte zur Informationsgesellschaft:
Der Ausbau der Breitbandinternet-Infrastruktur in Brandenburg ist eine notwendige Voraussetzung zur Sicherung und Entwicklung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Der rot-rote <a href="http://www.dielinke-brandenburg.de/fileadmin/Koalition/Koalitionsvertrag.pdf" target="_blank">Koalitionsvertrag in Brandenburg</a>, <span style="text-decoration: line-through;">der wahrscheinlich durch die Parteitage von Linkspartei und SPD genehmigt wird</span> der durch die Parteitage von Linkspartei und SPD genehmigt wurde, enthält, anders als sein <a href="http://www.brandenburg.de/media/1102/koavertrag.pdf" target="_blank">Vorgänger aus 2004</a> zwischen CDU und SPD, einige Punkte zur Informationsgesellschaft:</p>
<p><em>Der Ausbau der Breitbandinternet-Infrastruktur in Brandenburg ist eine notwendige Voraussetzung zur Sicherung und Entwicklung des Standortes Brandenburg. (&#8230;) Der Wettbewerb der Netzanbieter alleine wird die bestehende quantitative und qualitative Unterversorgung nicht beseitigen können. </em><em>(&#8230;)</em><em> Wir werden mit den Netzanbietern den Dialog fortsetzen. Es ist unser Ziel, alle verfügbaren Netze so auszubauen, dass jedem Brandenburger ein hochleistungsfähiger Breitbandinternetanschluss zur Verfügung steht.<span id="more-543"></span></em></p>
<p>Richtig ist dabei, dass es immer noch viele Gebiete in Brandenburg (und anderswo) gibt, in denen es Internet nur per ISDN gibt. Bahnbrechend ist der Ansatz im Koalitionsvertrag aber nicht, denn hier wird ein bereits vorhandenes Lieblingsprojekt der Brandenburger Staatskanzlei fortgesetzt. Leider wird das Vorhandensein von leistungsfähigen Internetanschlüssen nur als Standortfaktor betrachtet und nicht auch als ein demokratisch notwendiges Grundrecht jedes einzelnen Bürgers. Die Erkenntnis, dass der Markt auch hier nicht alles regelt, ist richtig. Aber man will es dennoch mit diesen Wettbewerbern lösen, was wohl mindestens auch auf  Formen von Subvention hinauslaufen dürfte. Die Idee, das Problem auch durch Förderung partizipativer Bürgernetze wie z.B. <a href="http://www.freifunk-brb.de/" target="_blank">Freifunk</a> in Angriff zu nehmen, scheint in linken Kreisen nur partiell angekommen zu sein.</p>
<p>Ein tatsächliche Neuerung soll es dagegen beim Datenschutz geben. Die Kompetenzen des Datenschutzbeauftragten werden in einer neuen Behörde auf den privatwirtschaftlichen Bereich ausgeweitet, bisher ist dieser Bereich nur als eine Abteilung beim Innenministerium angesiedelt:</p>
<p><em>Die Koalition wird den institutionellen Datenschutz stärken. Dazu soll die Aufsicht über den der öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereich(e) in einer Behörde zusammengefasst und unabhängig wahrgenommen werden.</em></p>
<p>Einen Prüfauftrag gibt es für den Ausbau von digitalen internen Verwaltungsstrukturen und für E-Government. Dass der Pflege von öffentlichen Webseiten wie brandenburg.de (also wohl Relaunch) ein eigener Satz gewidmet ist, ist vielleicht lustig, aber sollte doch eigentlich überflüssig sein.</p>

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		<title>Da fehlt doch was!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 10:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Bürgerrechte]]></category>

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&#8220;Informationsgesellschaft
11. Digitale Demokratie stärken

Die Linke wird sich für einen diskriminierungsfreien Zugang aller Menschen zur Informationsgesellschaft einsetzen, sich für die Freiheit im Internet stark machen und die demokratiegefährdende anlass- und verdachtslose Durchleuchtung der Nutzer/innen moderner Kommunikationstechniken (z.B. durch Vorratsdatenspeicherung) nicht hinnehmen.&#8221;
So oder so ähnlich könnte der 11. Absatz zum Themenbereich Netzpolitik lauten, der im Sofortprogramm der [...]]]></description>
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<p><em>&#8220;<strong>Informationsgesellschaft</strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
11. Digitale Demokratie stärken<br />
</span></em></p>
<p><em>Die Linke wird sich für einen diskriminierungsfreien Zugang aller Menschen zur Informationsgesellschaft einsetzen, sich für die Freiheit im Internet stark machen und die demokratiegefährdende anlass- und verdachtslose Durchleuchtung</em><em> der Nutzer/innen moderner Kommunikationstechniken (z.B. durch Vorratsdatenspeicherung) nicht hinnehmen.&#8221;<span id="more-518"></span></em></p>
<p>So oder so ähnlich könnte der 11. Absatz zum Themenbereich Netzpolitik lauten, der im <a href="http://www.linksfraktion.de/positionspapier_der_fraktion.php?artikel=7707238940" target="_blank">Sofortprogramm</a> der Linksfraktion im Bundestag noch fehlt. Dass es in der Linkspartei mittlerweile viele Menschen gibt, die sich in diesem Themenbereich auskennen, ist inzwischen bewiesen &#8211; nur verstärkt einbringen müssen sie sich noch.</p>

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		<title>Enteignung oder Infotopia?</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/enteignung-oder-infotopia/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 07:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Dietrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[

Am 2. Oktober findet in der Räumen der Berliner Heinrich Böll Stiftung die Fachtagung &#8220;Google Books und die Zukunft des Wissens&#8221; statt. Dabei geht es um das nicht nur hierzulande  umstrittene Google-Book-Settlements. Also die massenhafte Digitalisierung und &#8211; teilweise &#8211; Vermarktung von Büchern durch den Konzern Google. In der Einladung zur Veranstaltung heisst es:
Mit einem [...]]]></description>
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<p>Am 2. Oktober findet in der Räumen der Berliner Heinrich Böll Stiftung die Fachtagung &#8220;Google Books und die Zukunft des Wissens&#8221; statt. Dabei geht es um das nicht nur hierzulande  umstrittene <a href="http://www.googlebooksettlement.com/">Google-Book-Settlements</a>. Also die massenhafte Digitalisierung und &#8211; teilweise &#8211; Vermarktung von Büchern durch den Konzern Google. In der Einladung zur Veranstaltung heisst es:</p>
<blockquote><p>Mit einem vorurteilsfreien Blick auf die möglichen Folgen des Google-Book-Settlements wird die Tagung Antworten suchen auf die vielen Fragen, die sich nicht nur auf juristischer Ebene stellen: für Verlage und Bibliotheken, vor allem auch für Autoren und Leser.</p></blockquote>
<p><strong>Wann</strong>: 2. Oktober (Fr) 2009, 10.00 &#8211; 18.00 Uhr<br />
<strong>Wo</strong>: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin-Mitte</p>
<p>Unter anderem mit:<br />
Peter Glaser, Autor<br />
Vittorio Klostermann, Verleger<br />
Annette Kroeber-Riel, Google<br />
Dr. Joerg Pfuhl, Random House<br />
Dr. Nils Rauer, Lovells LLP<br />
Wolfgang Schimmel, ver.di<br />
Dr. Brigitte Zypries, Bundesministerin der Justiz</p>
<blockquote><p>
Google will der Menschheit mit seinem Buchprogramm Millionen Bücher zugänglich machen &#8211; auch Bücher, die vergriffen sind oder deren Urheberrechtsschutz abgelaufen ist. Nie war die Verheißung des &#8220;Wissens für alle&#8221; so groß. Nie war die Gefahr größer, einem Quasi-Monopolisten zu überlassen, was die Aufgabe öffentlicher Daseinsvorsorge sein sollte.</p>
<p>Am 7. Oktober 2009 soll ein US-Gericht über die Zukunft der Bücher entscheiden. Wird es, darf es das auch für deutsche Leser, Autoren und Verlage tun? Selten war die Lage unübersichtlicher &#8211; und wohl nie zuvor war ein einzelnes Verfahren wichtiger für die Zukunft des Zugangs zu Wissen als dieses.</p></blockquote>
<p>Eine Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung, Goethe-Institut und <a href="http://iRights.info/">iRights.info</a></p>
<p>Details zum <a href="http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=6713&amp;returnurl=/index.aspx">Programm und Anmeldung</a> hier.</p>

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		<title>Eine Fortsetzung&#8230; Linke, Linkspartei, Twitter, Liste</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 20:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web_2.0]]></category>

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Im Wahlkampf wird derzeit parteiseits vorgetragen, dass die Die Linke durch die Presse all zu schlecht dargestellt wird. Auf der anderen Seite meint man, dass die Linke ja quasi nicht vorkommt&#8230; vor allem wohl online (ein Auszug aus einer Kommunikation mit wahl.de). Dem kann man insofern entgegentreten, dass die AkteurInnen in nicht-öffentlichen Profilen in social-media-Plattformen unterwegs [...]]]></description>
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<p><img class="alignright size-full wp-image-409" title="tschiep" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/08/tschiep.jpg" alt="tschiep" width="100" height="100" />Im Wahlkampf wird derzeit parteiseits vorgetragen, dass die Die Linke durch die Presse all zu schlecht dargestellt wird. Auf der anderen Seite meint man, dass die Linke ja quasi nicht vorkommt&#8230; vor allem wohl <a href="http://twitter.com/wahl_de/status/2301256923">online (ein Auszug aus einer Kommunikation mit wahl.de)</a>. Dem kann man insofern entgegentreten, dass die AkteurInnen in nicht-öffentlichen Profilen in social-media-Plattformen unterwegs sind, z.B. bei facebook, MeinVZ oder StudiVZ. Und dann gibt es noch Twitter&#8230; Für den Wahlkampf der Linken sei das zwar nicht hilfreich (via <a href="http://onlinejournalismus.wordpress.com/2009/07/23/twitter-ist-fur-uns-nicht-nutzlich/" target="_blank">Leon</a>), aber dennoch nutzen viele KandidatInnen (aller möglichen Wahlen) mittlerweile auch Twitter als Kommunikationstool. Und es gibt Portale wie <a href="http://www.parteigefluester.de/" target="_blank">Parteigeflüster.de</a>, die bis heute nicht wahrnehmen wollen, dass es twitternde Linke und entsprechende &#8220;Aktivitäten&#8221; gibt. Eine ständig wachsende, umfangreiche Liste linker Twitteraccounts &#8220;in und bei&#8221; der Linken findet frau/man im Wiki der AG Digitalen Demokratie:</p>
<p><a href="http://digitale-demokratie.org/wiki/index.php/Twitterliste" target="_blank">Liste twitternder Linker</a></p>
<p>Einen Artikel zur vorangegangen Debatte und weitere Phänomene zur Nichtkenntnisnahme im <a href="http://digitale-demokratie.org/2009/linke-linkspartei-twitter-liste/" target="_blank">hier im Blog</a></p>

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		<title>AG Digitale Demokratie kann programmatische Lücke der Linken schließen</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/ag-digitale-demokratie-kann-programmatische-lucke-der-linken-schliesen/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 21:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[AG Digitale Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>

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		<description><![CDATA[

Am vergangenen Wochenende hat die LINKE auf dem Bundesparteitag in Berlin ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahlen am 27. September beraten und verabschiedet. Einige Mitglieder der AG Digitale Demokratie haben dazu einen Antrag gestellt, der sich dafür ausspricht den Zugang zum Internet sowie in öffentlichen Einrichtungen genutzte Software als Daseinsvorsorge zu verankern. Weiterhin wird darin gefordert, [...]]]></description>
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<p><img class="alignright size-medium wp-image-304" title="Für ein freies Netz! von Daniel Behrens" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/06/netz1-212x300.gif" alt="Für ein freies Netz! von Daniel Behrens" width="212" height="300" />Am vergangenen Wochenende hat die LINKE auf dem Bundesparteitag in Berlin ihr <a href="http://die-linke.de/wahlen/positionen/wahlprogramm/" target="_blank">Wahlprogramm</a> für die Bundestagswahlen am 27. September beraten und verabschiedet. Einige Mitglieder der AG Digitale Demokratie haben dazu einen Antrag gestellt, der sich dafür ausspricht den Zugang zum Internet sowie in öffentlichen Einrichtungen genutzte Software als Daseinsvorsorge zu verankern. Weiterhin wird darin gefordert, dass die öffentliche Hand bei dem Erwerb von Software offenen Quellcode sowie eine an der GNU GPL ausgerichtete Lizenz verlangen müsse.</p>
<p>Der <a href="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/06/Antrag_BPT.pdf" target="_blank">vorgelegte Antrag</a> entstand auch aus einer offenen Diskussion von Mitgliedern der AG Digitale Demokratie zur Thematik &#8220;Freie Software&#8221; in der letzten Woche.</p>
<p>Leider ist der Parteitag dem Antrag nicht gefolgt, was nicht zuletzt daran lag, dass vielen Delegierten die Bedeutung unseres Anliegens nicht bewusst war.<br />
<span id="more-352"></span><br />
Hierin zeigt sich einmal mehr, dass die AG Digitale Demokratie eine Lücke in der Politik der LINKEN schließen helfen kann und sollte. Gerade mit Blick auf die kommende Programmdebatte der Partei sollten wir uns als AG offensiv in die Diskussion um die Politik der Informationsgesellschaft einmischen.</p>
<p>(Für ein freies Netz – Grafik von <a href="http://www.twitter.com/urdenc" target="_blank">Daniel Behrens</a>)</p>

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		<title>Petition gegen Internetzensur</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 21:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Webpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein bisschen viel auf einmal: Mitte dieser Woche (6. Mai) sollen sowohl im Bundestag als auch im Europaparlament Gesetzesvorlagen beraten werden, die eine erheblich Einschränkung des Internets als offenen Kommunikationsraum mit sich bringen sollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="alignright size-full wp-image-286" title="zensursula-231x300" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/05/zensursula-231x300.png" alt="zensursula-231x300" width="231" height="300" />Nach der erfolgreichen <a href="http://www.mindestsinn.de/2009/02/erklarung-zur-e-petition-grundeinkommen.html">Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen</a> findet die <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank">Petition “Internet &#8211; Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten”</a> beim ePetition-System des Deutschen Bundestages zahlreichen Zuspruch. Die Zehntausender-Marke wurde heute vor gut einer Stunde überschritten. Es eilt insofern, als diesen Mittwoch der von BM Ursula von der Leyen (inzwischen als &#8220;Zensursula&#8221; bekannt) initiierte Gesetzesentwurf  in erster Lesung im Bundestag beraten wird.</p>
<p>Weitere Informationen findet sich im Web mit dem Suchwort &#8220;<strong>Zensursula</strong>&#8220;, gute Einstiegspunkte finden sich u.a. bei <a href="http://netzpolitik.org/2009/fast-10000-unterstuetzer-der-anti-zensursula-petition/" target="_blank">netzpolitik.org</a>.</p>
<p>Nette Aktion zum Thema: <a href="http://www.politiker-stopp.de/" target="_blank">Politiker-Stopp</a>, &#8220;Jetzt wird zurück zensiert. Wir verstecken das Netz vor Internet-Ausdruckern.&#8221;</p>
<p><span id="more-287"></span></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-304" title="Für ein freies Netz! von Daniel Behrens" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/06/netz1-212x300.gif" alt="Für ein freies Netz! von Daniel Behrens" width="212" height="300" /><em>Ebenfalls hochaktuell:</em> <a href="http://www.blackouteurope.eu/" target="_blank">Blackout Europe – Defending the Open Internet</a>, &#8220;Das freie europäische Internet ist in akuter Gefahr&#8221;. Diese Woche (6. Mai) wird im Europäischen Parlament in zweiter Lesung über das so genannte &#8220;<strong>Telekom-Paket</strong>&#8221; (faktisch eine Rahmengesetzgebung für Telekommunikation in Europa) beraten. Trotz einiger Entschärfungen (siehe z.B. bei EDRI: <a href="http://www.edri.org/edri-gram/number7.8/amendment-138-adopted-itre" target="_blank">EP Committee Votes Against The 3 Strikes</a>) geht es hierbei weiter um die Wahrung von Netzneutralität und digitalen Bürgerrechten. &#8220;Diese Debatte entscheidet, wie die Zukunft des Netzes in Europa sein wird.&#8221; Mehr auf der <a href="http://www.blackouteurope.eu/" target="_blank">Kampagnen-Website</a> oder in dieser <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=73537262931" target="_blank">facebook-Gruppe</a>.</p>
<p>Sowie ein Kommentar zu Internetsperren von <a href="http://bendrath.blogspot.com/" target="_blank">Ralf Bendrath</a> in der ZEIT, <a href="http://www.zeit.de/online/2009/18/internet-sperren-kulturkampf?page=all" target="_blank">Kampf der Kulturen</a>: &#8220;In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Einer freien? Dann dürfen wir auch im Internet keine Mauern bauen.&#8221; – Nicht unbedingt Mauern, aber vielleicht ein &#8220;<a href="http://www.netreaper.net/2009/03/07/das-bmi-ministerium-fuer-wahrheit-ministerium-fuer-liebe/" target="_blank">Ministerium für Wahrheit und Liebe</a>&#8220;?</p>

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