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	<title>Digitale Demokratie &#187; Norbert</title>
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	<description>Die Politik der Informationsgesesellschaft</description>
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		<title>Macht und Verwaltung im postinstitutionellen Staat</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 12:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ziel des E-Government ist die Digitalisierung aller Verwaltungsvorgänge: Elektronischer Personalausweis, digitale Gesundheitskarte und Jobcard-Verfahren statten demnächst alle BürgerInnen mit eindeutigen und rechtsverbindlichen digitalen Identitäten aus. Mit der elektronischen Identität wandern die Schnittstellen zur staatlichen Verwaltung in die Brieftaschen der BürgerInnen. Der Mensch ist somit virtuell immer im Beisein des Staates. Dies ist keine „orwellianische Figur“ – der Staat beobachtet die Menschen nicht permanent, er gibt ihnen „lediglich“ ein digitales Medium, mit dem sie sich selbst dokumentieren können und somit für den Staat lesbar werden. Das Wissen darum, dass alles Handeln automatisch personenbezogen gespeichert wird, befördert Selbst-Regierung durch Selbst-Disziplinierung. Der herkömmliche Datenschutz wird zunehmend seiner Grundlagen entledigt; Aussichten auf Emanzipation liegen in Ausgestaltungsformen, die für BürgerInnen ein Maximum an Verfügungsgewalt an sämtlichen Daten gestattet: Das würde konsequenterweise bedeuten, dass keine Transaktion mit Daten einer Person stattfinden kann, ohne dass diese die Verwendung dieser konkreten Daten zuvor authentifiziert hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-16" href="http://digitale-demokratie.org/2008/vom-ende-des-datenschutzes/datenschutz/"><img class="size-thumbnail wp-image-16 alignright" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/datenschutz-150x150.jpg" alt="Datenschutz" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong><em>Thesen zum eGovernment, von Christoph Engemann und Norbert Schepers</em></strong></p>
<p>Staat ist ohne Verwaltung nicht denkbar – was ist Verwaltung? Verwaltung ist die organisierte Implementierung und Durchsetzung der staatlichen Ziele und Programme. Sie wirkt auf die Gesellschaft und ihre Mitglieder in zielorientierter Weise ein. Die Ziele der Verwaltung werden durch die Politik bestimmt und sollten Gegenstand demokratischer Entscheidungsfindung sein.</p>
<p>Verwaltung ist räumlich und zeitlich im (gesellschaftlichem) Leben präsent. Noch jedes Dorf hat eine Amtsstelle, jeder Mensch durchläuft im Lebenslauf von Geburt über Schule, Standesamt, Steuerbehörde bis zum Tod verschiedene Verwaltungsstationen.</p>
<p>Unter informationstechnischen Bedingungen verändert sich Verwaltung. Die Schnittstellen zu Verwaltung waren Institutionen aus <em>Brick and Mortar</em>. <strong>An die Stelle dieser Institutionen treten nun digitale Schnittstellen.<span id="more-614"></span></strong></p>
<p>Ein Beispiel hierfür ist die LKW-Maut. An Stelle von steinernen Mautstellen, die den Verkehrsfluss behindern, sind in Deutschland On Board Units auf den Fahrzeugen getreten, welche die Maut satellitengestützt und entfernungsabhängig erheben. Faktisch ist damit die Schnittstelle zum Verwaltungsprozess in die LKWs gerückt und zum Teil des Fahrzeugs geworden.</p>
<p>Biopolitische Verwaltungen, wie u.a. das Gesundheitswesen, das Ausbildungswesen und das Strafwesen, befinden sich in ähnlichen Entwicklungen, die mit <strong>E-Government</strong> bezeichnet werden.</p>
<p>Kernstück von E-Government ist die <strong>Digitalisierung der Verwaltungsvorgänge, d.h. die Ablösung des Papiermediums und seine Ersetzung durch digitale Medien</strong>. Es handelt sich dabei um eine informationstechnisch und juristisch außerordentlich komplexe Entwicklung, die in Deutschland seit mehr als 15 Jahren betrieben wird; <strong>Hauptfeld der konkreten Projekte ist die Sozialpolitik</strong>.</p>
<p>Verwaltung kann nur da funktionieren, wo sie Menschen eindeutig identifizieren kann. Im Realraum geschieht dies mittels Papier: Personalausweis, Pässe etc.</p>
<p>Digitale Verwaltung, die über das Internet abgewickelt wird, benötigt ebensolche Identifikationsmittel. Die digitale Identität steht entsprechend auch an erster Stelle der E-Government Projekte: elektronischer Personalausweis (ePA), digitale Gesundheitskarte und Jobcard Verfahren statten alle Bundesbürger mit solchen staatlich anerkannten digitalen Identitäten aus. Die Einführung einer bundeseinheitlichen Steuernummer TIN (Taxpayer Identification Number) gehört ebenfalls in diesen Zusammenhang.</p>
<p>Mit der elektronischen Identität wandern die Schnittstellen zu staatlichen Verwaltungsprozessen in die Brieftaschen der Bürger. Jeder Internetanschluss kann zum Verwaltungsportal werden. <strong>Der Mensch ist virtuell immer im Beisein des Staates.</strong></p>
<p>Dies ist keine „orwellianische Figur“ – der Staat beobachtet die Menschen nicht permanent (zumindest ist dies nicht der Regelfall für die Breite der Bevölkerung und nicht die ursprüngliche Intention der beschriebenen Systeme), er gibt ihnen ‚lediglich’ ein digitales Medium, mit dem die Menschen sich selbst dokumentieren, <em>sich aufschreiben</em> können und somit für den Staat lesbar werden. Anstelle der <em>orwellianischen top-down visibility</em> tritt eine <em>post-orwellianische bottom up visibility</em>: man kann aufzeichnen, was man wann und wo tut. Beispiele sind hier Gesundheitspräventionsprogramme im Zusammenhang mit der Gesundheitskarte, bei denen das Training in Echtzeit in die Gesundheitsakte übertragen wird.</p>
<p>Hier werden Verwaltungsakte <em>postinstitutionell</em>: Handlungen finden weiterhin im Hinblick auf staatlich definierte Ziele statt (hier Gesundheitsprävention), jedoch nicht in einem institutionellem Rahmen, sondern außerhalb der Grundmauern solcher Gebäude an einem beliebigen Ort. <strong>Die staatliche Macht verschwindet damit nicht, obwohl sie im Realraum weniger präsent ist.</strong></p>
<p>Die Bedeutung, Potentiale und Gefahren dieses permanenten Beiseins sind noch ungenügend beforscht und verstanden. Es kann jedoch gesagt werden, dass hier eine <strong>Weiterentwicklung neoliberaler Politik</strong> stattgefunden hat (mit offenem Ausgang): Ein wesentliches Element der Wirkungs-Logik <em>post-orwellianischen bottom up visibility</em> ist die <strong>Implementierung einer Form von Selbst-Regierung</strong>, die nicht vorrangig auf Überwachung setzen muss, sondern auf die Selbst-Disziplinierung von Individuen, welche nicht zuletzt aus dem Wissen resultiert, dass alles persönliche Handeln automatisch und unausweichlich personenbezogen gespeichert wird, Abweichung von der Norm entweder irrational oder schlicht zu teuer ist.</p>
<p><strong>Der herkömmliche Datenschutz wird zunehmend seiner Grundlagen entledigt; Aussichten auf Emanzipation liegen in den Ausgestaltungsformen</strong>, die für BürgerInnen ein Maximum an Verfügungsgewalt an sämtlichen Daten gestatten: Das würde konsequenterweise bedeuten, dass keine Transaktion mit Daten einer Person stattfinden kann, ohne dass diese die Verwendung dieser konkreten Daten zuvor authentifiziert hat.</p>
<p><em>Thesenpapier von <a href="http://cyberlaw.stanford.edu/blog/christoph-engemann" target="_blank">Christoph  Engemann</a> und <a href="http://norbert.schepers.info/" target="_blank">Norbert Schepers</a> vom November 2008 für eine interne Debatte zum Thema Demokratie, Herrschaft, Verwaltung. </em></p>
<p><em><strong><em>eGovernment-Thesen als PDF: <a rel="attachment wp-att-617" href="http://digitale-demokratie.org/2010/macht-und-verwaltung-im-postinstitutionellen-staat/0811_egovernment-thesen_engemann_schepers/">0811_eGovernment-Thesen_Engemann_Schepers</a></em></strong></em></p>

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		<title>Kapitalismus dot com &#8211; Berlin, 29.05.2010</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 21:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
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		<description><![CDATA[

Digitale Produktionsverhältnisse und politische Perspektiven
Tagung in Berlin, 29. Mai 2010, 10 Uhr bis 17:30 Uhr
Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
Die Entwicklung von Technologien ist wesentlicher Bestandteil  kapitalistischer Reproduktion. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird die  kapitalistische Dynamik durch digitale Informations- und  Kommunikationstechnologien geprägt. Von der &#8220;Wissens- und  Informationsgesellschaft&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong><img class="alignright size-thumbnail wp-image-609" title="kapitalismus.com" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2010/05/kapitalismus.com-150x150.jpg" alt="kapitalismus.com" width="150" height="150" />Digitale Produktionsverhältnisse und politische Perspektiven</strong></p>
<p><strong>Tagung in Berlin, 29. Mai 2010, 10 Uhr bis 17:30 Uhr</strong><br />
Haus der Demokratie und Menschenrechte,<br />
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin</p>
<p>Die Entwicklung von Technologien ist wesentlicher Bestandteil  kapitalistischer Reproduktion. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird die  kapitalistische Dynamik durch digitale Informations- und  Kommunikationstechnologien geprägt. Von der &#8220;Wissens- und  Informationsgesellschaft&#8221; ist die Rede, von der &#8220;Digitalen Revolution&#8221;,  dem &#8220;Information Super Highway&#8221; oder dem &#8220;Cyberspace&#8221;. Die neuen  Technologien durchdringen alle Sphären bürgerlicher Gesellschaft wie  Kapital, Eigentum, Arbeit, Staat, Recht und Öffentlichkeit. Diese waren  zwar in der Geschichte der Linken immer wieder Gegenstand politischer  Kritik und Praxis, vor dem Hintergrund der &#8220;digitalisierten&#8221;  gesellschaftlichen Realität stellt sich jedoch die Frage einer  angemessenen Situationsanalyse und Ausrichtung emanzipativer Politik  neu. Entsprechend sollen auf der Tagung folgende Fragen diskutiert  werden: Wie funktioniert Ausbeutung und Herrschaft im &#8220;digitalisierten&#8221;  Kapitalismus? Welche gesellschaftlichen Auseinandersetzungen,  Kräfteverhältnisse und Widerstandspotentiale entstehen? Welche Debatten  werden darum geführt und wie könnte linke Intervention aussehen?</p>
<p>Kapitalismus dot com: Die globale Wissensökonomie • Konflikte um  Arbeit und Eigentum im &#8220;digitalen&#8221; Kapitalismus • Regieren und Regiert  werden 2.0 • Linke Intervention und Digitalisierung. Mit Ursula Huws,  Constanze Kurz, Susanne Lang, Andrea Baukrowitz, Nadine Müller, Stefan  Meretz, Sabine Nuss, Christoph Engemann, Boris Traue, Albrecht Maurer,  Lars Bretthauer, Tobias Schulze, Katharina Weise, Norbert Schepers.</p>
<p>Programm und weitere Informationen sowie Anmeldung bei den  VeranstalterInnen der Tagung:<br />
<a href="http://www.rosalux.de/shorturl/kapitalismus-dot-com" target="_blank">Rosa-Luxemburg-Stiftung</a> und <a href="http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=580&amp;context=0" target="_blank">»Helle Panke« e.V. &#8211;  Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin</a>.</p>

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		<title>Petition gegen Internetzensur</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/petition-gegen-internetzensur/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 21:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein bisschen viel auf einmal: Mitte dieser Woche (6. Mai) sollen sowohl im Bundestag als auch im Europaparlament Gesetzesvorlagen beraten werden, die eine erheblich Einschränkung des Internets als offenen Kommunikationsraum mit sich bringen sollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="alignright size-full wp-image-286" title="zensursula-231x300" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/05/zensursula-231x300.png" alt="zensursula-231x300" width="231" height="300" />Nach der erfolgreichen <a href="http://www.mindestsinn.de/2009/02/erklarung-zur-e-petition-grundeinkommen.html">Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen</a> findet die <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank">Petition “Internet &#8211; Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten”</a> beim ePetition-System des Deutschen Bundestages zahlreichen Zuspruch. Die Zehntausender-Marke wurde heute vor gut einer Stunde überschritten. Es eilt insofern, als diesen Mittwoch der von BM Ursula von der Leyen (inzwischen als &#8220;Zensursula&#8221; bekannt) initiierte Gesetzesentwurf  in erster Lesung im Bundestag beraten wird.</p>
<p>Weitere Informationen findet sich im Web mit dem Suchwort &#8220;<strong>Zensursula</strong>&#8220;, gute Einstiegspunkte finden sich u.a. bei <a href="http://netzpolitik.org/2009/fast-10000-unterstuetzer-der-anti-zensursula-petition/" target="_blank">netzpolitik.org</a>.</p>
<p>Nette Aktion zum Thema: <a href="http://www.politiker-stopp.de/" target="_blank">Politiker-Stopp</a>, &#8220;Jetzt wird zurück zensiert. Wir verstecken das Netz vor Internet-Ausdruckern.&#8221;</p>
<p><span id="more-287"></span></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-304" title="Für ein freies Netz! von Daniel Behrens" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/06/netz1-212x300.gif" alt="Für ein freies Netz! von Daniel Behrens" width="212" height="300" /><em>Ebenfalls hochaktuell:</em> <a href="http://www.blackouteurope.eu/" target="_blank">Blackout Europe – Defending the Open Internet</a>, &#8220;Das freie europäische Internet ist in akuter Gefahr&#8221;. Diese Woche (6. Mai) wird im Europäischen Parlament in zweiter Lesung über das so genannte &#8220;<strong>Telekom-Paket</strong>&#8221; (faktisch eine Rahmengesetzgebung für Telekommunikation in Europa) beraten. Trotz einiger Entschärfungen (siehe z.B. bei EDRI: <a href="http://www.edri.org/edri-gram/number7.8/amendment-138-adopted-itre" target="_blank">EP Committee Votes Against The 3 Strikes</a>) geht es hierbei weiter um die Wahrung von Netzneutralität und digitalen Bürgerrechten. &#8220;Diese Debatte entscheidet, wie die Zukunft des Netzes in Europa sein wird.&#8221; Mehr auf der <a href="http://www.blackouteurope.eu/" target="_blank">Kampagnen-Website</a> oder in dieser <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=73537262931" target="_blank">facebook-Gruppe</a>.</p>
<p>Sowie ein Kommentar zu Internetsperren von <a href="http://bendrath.blogspot.com/" target="_blank">Ralf Bendrath</a> in der ZEIT, <a href="http://www.zeit.de/online/2009/18/internet-sperren-kulturkampf?page=all" target="_blank">Kampf der Kulturen</a>: &#8220;In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Einer freien? Dann dürfen wir auch im Internet keine Mauern bauen.&#8221; – Nicht unbedingt Mauern, aber vielleicht ein &#8220;<a href="http://www.netreaper.net/2009/03/07/das-bmi-ministerium-fuer-wahrheit-ministerium-fuer-liebe/" target="_blank">Ministerium für Wahrheit und Liebe</a>&#8220;?</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Soziale Netzwerke linker Parteien: weiter warten?</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/137/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 15:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den Plattformen für Aktivierungswahlkampf und Mitgliedervernetzung der grünen und der linken Partei.
Die AG Digitale Demokratie hat eine eigene Arbeitsplattform unter das-linke.de/netz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="size-medium wp-image-139 alignright" title="twitterfailwhale" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/03/twitterfailwhale-300x225.jpg" alt="fail whale" width="300" height="225" /></p>
<p>Wir <a href="http://digitale-demokratie.org/2009/grunes-wurzelwerk-klemmt/">berichteten</a> über den Start von politisch-sozialen Netzwerken für die Mitglieder der grünen und der linken Partei.</p>
<p>Während sich beim grünen <a href="https://wurzelwerk.gruene.de/">Wurzelwerk</a> weiterhin nichts Sichtbares regt, wurde für den Aktivierungswahlkampf der <strong>Grünen</strong> eine eigene Kampagnenseite freigeschaltet: <a href="http://www.meinekampagne.de(">www.meinekampagne.de</a>. Mehr <a href="http://www.politik-digital.de/gruene-online-mit-klarer-strategie" target="_blank">zum Online-Konzept der Grünen</a> bei www.politik-digital.de.</p>
<p>Erfreulicherweise fängt die Wahlkampfzentrale der Linkspartei nun endlich an, die Kunde vom bevorstehenden Start ihrer <strong>LINKE Online-Community</strong> zu verbreiten, so zumindest <a href="http://www.facebook.com/note.php?note_id=59425383229&amp;ref=nf" target="_blank">hier bei facebook</a>. Dem Vernehmen nach wird es eine Mischung aus einer Plattform für den Aktivierungswahlkampf und einer für die Mitgliedervernetzung der Partei DIE LINKE sein.<span id="more-137"></span></p>
<blockquote><p>In wenigen Tagen beginnt der Beta-Test für die Online-Community der LINKEN. Ihr habt die Chance, von Anfang an dabei zu sein, und als erste die Community auf Herz und Nieren zu testen, die Funktionen auszuprobieren und so aktiv an der Entwicklung der Community mitzuwirken.</p></blockquote>
<p>Verwunderlich nur, dass bisher völlig auf virale Werbung und eine Testphase unter Livebedingungen durch die Vergabe von Beta-Accounts verzichtet wurde. Das soll sich nun offenbar ändern (vielleicht hat das Nachfragen ein wenig dabei geholfen), der reguläre Start des Netzwerks soll dann bis Ende der 12. Kalenderwoche erfolgen. Bleibt abzuwarten, ob die Zeit ausreichend für Testen und Nacharbeiten sein wird.</p>
<p>Die <strong>AG Digitale Demokratie</strong> hat bereits eine eigene Arbeitsplattform, <a title="Das Linke Netzwerk" href="http://das-linke.de/netz/" target="_blank">Das Linke Netz</a>, auf die <a href="http://das-linke.de/netz/pg/pages/view/461/" target="_blank">an dieser Stelle</a> weiter eingegangen wird. Als Einstiegspunkt bietet sich auch diese <a href="http://das-linke.de/netz/pg/pages/view/85/">Kurzanleitung</a> an.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Einladung zur Gründung der AG Digitale Demokratie</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/einladung-zur-grundung-der-ag-digitale-demokratie/</link>
		<comments>http://digitale-demokratie.org/2009/einladung-zur-grundung-der-ag-digitale-demokratie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 14:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die Arbeitsgemeinschaft „Digitale Demokratie – Die Politik der Informationsgesellschaft“ will eine Leerstelle in der Linkspartei füllen.
Wir vermissen zum Thema Informationsgesellschaft bislang einen linken und progressiven Politikansatz:
•    der das Potential und Chancen der Informationstechnologie anerkennt und nutzt.
•    der Netzpolitik als eigenständiges Politikfeld versteht.
•    der Netzpolitik auch als Sozialpolitik begreift, siehe die Einführung der digitalen Gesundheitskarte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="size-full wp-image-55 alignright" style="border: 1px solid black;" title="didi_flyer1fertig2" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2009/03/didi_flyer1fertig2.jpg" alt="didi_flyer1fertig2" width="200" height="283" />Die <strong>Arbeitsgemeinschaft „Digitale Demokratie – Die Politik der Informationsgesellschaft“</strong> will eine Leerstelle in der Linkspartei füllen.</p>
<p>Wir vermissen zum Thema Informationsgesellschaft bislang einen linken und progressiven Politikansatz:</p>
<p>•    der das Potential und Chancen der Informationstechnologie anerkennt und nutzt.<br />
•    der Netzpolitik als eigenständiges Politikfeld versteht.<br />
•    der Netzpolitik auch als Sozialpolitik begreift, siehe die Einführung der digitalen Gesundheitskarte und des Jobcard-Verfahrens.<br />
•    der die Komplexität der Interessen von Akteuren – privaten NutzerInnen, Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Staat – in diesem Bereich analysiert transparent macht und Partizipation ermöglicht.<br />
•    der die Transparenz von Daten der öffentlichen Hand nachdrücklich einfordert und diese zugänglich macht (Informationsfreiheit).<br />
•    der die Daten-Selbstbestimmung aktiv fördert und einem digitalen Überwachungsregime entgegentritt.</p>
<p><strong>Deshalb wollen wir am 16. April 2009 die „AG Digitale Demokratie – Die Politik der Informationsgesellschaft“ gründen.</strong> Wir laden dazu alle Interessierten in und außerhalb der Linkspartei ein, mit uns zusammenzuarbeiten!</p>
<p>Der Vorbereitungskreis freut sich auf Euer Kommen:<br />
<em> Lorenz Matzat, Christoph Engemann, Norbert Schepers</em><br />
Kontakt: info@digitale-demokratie.org</p>
<p><strong>Donnerstag, 16.04.2009<br />
18 Uhr, bis etwa 20.30 Uhr<br />
<a title="Anfahrt zum Haus der Demokratie und Menschenrechte" href="http://www.hausderdemokratie.de/artikel/kontakt.php4" target="_blank">Haus der Demokratie und Menschenrechte</a>, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin</strong></p>
<p><span id="more-44"></span></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Hier findet ihr unsere vorläufige <a href="http://das-linke.de/netz/pg/pages/view/85/" target="_blank">netzbasierte Arbeitsplattform</a> (Ergänzung vom 12.03.2009)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Grundsätzliche Fragen des Gründungstreffens sind die kurz- und langfristigen Ziele der AG, sowie das Vorgehen, diese zu erreichen, des Weiteren Organisationsform und Zusammenarbeitsweise.</p>
<p><strong>Vorschläge des Vorbereitungskreises:</strong></p>
<p><em><strong>• Tätigkeitsbereiche der AG:</strong></em></p>
<p>I.    Analyse und politische Intervention</p>
<ul>
<li>Kooperation mit anderen gesellschaftlichen Akteuren</li>
<li>Politikentwicklung und –beratung, für die und mit der Linkspartei</li>
</ul>
<p>II.    Netzaktivismus und Medienkompetenz</p>
<ul>
<li>Bildung und Vermittlung, Technik- und Software-Beratung</li>
<li>Infrastruktur</li>
</ul>
<p><em><strong>• Mögliche Themen der AG:</strong></em></p>
<p>Daten-Autonomie:<br />
Netzpolitik ist Sozialpolitik: eGovernment und der „digitale Bürger“ sind Stichworte, für eine Entwicklung, die auf Durchdigitalisierung und elektronische Erfassung des Einzelnen zielt; auf europäischer Ebene sind Gesetze und Grundlagen dafür längst verfasst. Am Thema Gesundheitskarte zeigt sich exemplarisch, wie die Erfassung von und der Zugriff auf Körperdaten der Individuen in staatliche Datenbanken vollzogen wird. Dagegen gehört die vollständige Kontrolle der individuellen Personendaten ausschließlich in Hände jeder und jedes Einzelnen.</p>
<p>Teilhabe:<br />
Eine Informationsgesellschaft ist demokratisch, wenn sie Daten nicht nur bereitstellt, sondern auch nutzbar macht – Transparenz und Erschließbarkeit von möglichst allen vorhandenen Daten des Staates ist zu gewährleisten, also zugänglich und einfach auffindbar zu machen (Siehe Open Access und Open Government der Obama-Administration).</p>
<p>Eigentum und Verfügung über Inhalte:<br />
Urheberrecht, Kulturflatrate, freier Internetzugang, freies WLAN etc.</p>
<p>Open-Source: Open Hardware, Open Software.</p>
<p>Bildungspolitik: IT-Ausstattung von Schulen.</p>
<p>Mögliche Projekte:</p>
<ul>
<li>Linkes soziales Netzwerk: Einrichtung einer überparteilichen Partizipationsplattform für linke politische Arbeit.</li>
<li>Daten-Taskforce: Es braucht eine unabhängige Einrichtung, die in digitalen gesellschaftlichen Prozessen Datensicherheit untersucht – Stichworte sind „Wahlmaschinen“ und „ePass“. Eine staatliche Behörde wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationspolitik (BSI) reicht nicht.</li>
<li>Initiativen in Richtung Linkspartei: Schaffung offener Arbeitsplätze in Geschäftsstellen, Netbook-Pools für ParteiaktivistInnen.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=55917513733&amp;ref=mf" target="_blank">AG Digitale Demokratie bei facebook.</a></p>

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		</item>
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		<title>Online-Politik blau getüncht</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/online-politik-blau-getuencht/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 17:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[

In der SpOn-Rezension zum Relaunch des Webauftritts der SPD, &#8220;Die Roten sind jetzt blau&#8221;, schreibt Frank Patalong als Fazit:
Der Punkt, der bisher in keiner hiesigen Parteizentrale begriffen wurde: Ein wirklich erfolgreicher Polit-Auftritt im Web ist nicht abhängig von Design oder Features. Sondern von der Auffassung, mit der er serviert wird.
Das ist was dran.
Auch bei netzpolitik.org [...]]]></description>
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<p><a href="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/twit.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-4" title="twit" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/twit.gif" alt="" width="200" height="189" /></a>In der SpOn-Rezension zum Relaunch des Webauftritts der SPD, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,600181,00.html">&#8220;Die Roten sind jetzt blau&#8221;</a>, schreibt Frank Patalong als Fazit:</p>
<blockquote><p>Der Punkt, der bisher in keiner hiesigen Parteizentrale begriffen wurde: Ein wirklich erfolgreicher Polit-Auftritt im Web ist nicht abhängig von Design oder Features. Sondern von der Auffassung, mit der er serviert wird.</p></blockquote>
<p>Das ist was dran.</p>
<p>Auch bei <a href="http://netzpolitik.org/">netzpolitik.org</a> kann man Entwicklungen bezüglich Online-Wahlkampf und Politik im Netz verfolgen, Profi-Blogger Markus Beckedahl bastelt mit seiner Agentur &#8220;newthinking&#8221; an einer Serie von Mini-Studien zum Thema.<br />
Hier die aktuelle Folge: <a href="http://netzpolitik.org/2009/politik-im-web-20-die-3-kurzstudie/">3. Kurzstudie: Politik im Web 2.0</a></p>

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		<title>Datenschutzbeauftragter fordert Datenauszug</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2008/datenschutzbeauftragter-fordert-datenauszug/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 13:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsdemokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[

Datenschutzbeauftragter fordert Datenauszug für jeden Bürger
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Schaar, fordert einen Datenauszug für jeden Bürger. «Ich halte es für eine gute Idee, dass Unternehmen und Behörden jedem Bürger unaufgefordert &#8211; vielleicht einmal pro Jahr &#8211; einen Auszug über seine jeweils gespeicherten Daten zusenden, eine Art persönlichen Datenauszug», sagte Schaar der Tageszeitung «Die Welt» [...]]]></description>
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<p><a href="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/datenschutz.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16" title="Datenschutz" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/datenschutz.jpg" alt="Datenschutz" width="206" height="206" /></a><span style="font-weight: bold;">Datenschutzbeauftragter fordert Datenauszug für jeden Bürger</span><br />
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Schaar, fordert einen Datenauszug für jeden Bürger. «Ich halte es für eine gute Idee, dass Unternehmen und Behörden jedem Bürger unaufgefordert &#8211; vielleicht einmal pro Jahr &#8211; einen Auszug über seine jeweils gespeicherten Daten zusenden, eine Art persönlichen Datenauszug», sagte Schaar der Tageszeitung «Die Welt» am 18.12.2008.<span id="more-39"></span><br />
Die Agentur AFP meldet weiter:</p>
<blockquote><p>Manch einer würde sich dann wundern, wie viele Daten an welchen Stellen über ihn gespeichert seien.<br />
Schaar verlangte zudem die Verankerung des Datenschutzes im Grundgesetz. &#8220;Grundrechte müssen für den Bürger nachlesbar sein. Das informationelle Selbstbestimmungsrecht gehört als Magna Charta der Informationsgesellschaft ins Grundgesetz&#8221;, sagte Schaar. Karlsruhe habe bereits 1983 im Volkszählungsurteil aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung abgeleitet.<br />
Der Super-GAU beim Datenschutz ist Schaar zufolge längst da. &#8220;Wir haben es mit einer Vielzahl von Datenmissbrauchsfällen zu tun, die in ihrer Summe den Super-GAU darstellen&#8221;, sagte Schaar dem Blatt. Die gespeicherten Daten über die Bürger seien schon so umfangreich, dass sehr weitgehende Persönlichkeitsprofile erstellt werden könnten. &#8220;Das ist keine Horrorvision für die Zukunft, sondern eine gegenwärtige Gefahr.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das vollständige Interview mit Schaar findet sich hier bei WELT online:<br />
<a href="http://www.welt.de/politik/article2899673/Viele-geben-ihre-Daten-zu-leichtfertig-preis.html">&#8220;Viele geben ihre Daten zu leichtfertig preis&#8221;</a></p>

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		<title>Mit juristischen Mitteln gegen Wikipedia: Politiker mal wieder gescheitert</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2008/mit-juristischen-mitteln-gegen-wikipedia-politiker-mal-wieder-gescheitert/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 09:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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Lutz Heilmann, LINKE-MdB aus Schleswig-Holstein, musste am Sonntag zurückrudern: Nachdem er am 13. November per einstweiliger Verfügung die deutsche Internetadresse (www.wikipedia.de) der beliebten Web-Enzyklopädie Wikipedia wegen angeblich falscher Aussagen im Artikel zu seiner Person hatte sperren lassen, zog er die Verfügung nun zurück. Er räumt in einer Erklärung ein, dass der juristische Weg sich &#8220;als [...]]]></description>
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<p><a href="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/11/nohat-logo-nowords-bgwhite-200px.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-30" title="nohat-logo-nowords-bgwhite-200px" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/11/nohat-logo-nowords-bgwhite-200px.jpg" alt="Wikipedia" width="200" height="200" /></a><a href="http://www.lutz-heilmann.info/" target="_blank">Lutz Heilmann</a>, LINKE-MdB aus Schleswig-Holstein, musste am Sonntag zurückrudern: Nachdem er am 13. November per einstweiliger Verfügung die deutsche Internetadresse (<a href="http://www.wikipedia.de/" target="_blank">www.wikipedia.de</a>) der beliebten Web-Enzyklopädie <a href="http://www.wikipedia.org/" target="_blank">Wikipedia</a> wegen angeblich falscher Aussagen im Artikel zu seiner Person hatte sperren lassen, zog er die Verfügung nun zurück. Er räumt in einer <a href="http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1246470002" target="_blank">Erklärung</a> ein, dass der juristische Weg sich &#8220;als problematisch erwiesen&#8221; hätte – die Strafanzeigen gegen einzelne Wikipedia-AutorInnen will er <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bundestagsabgeordneter-laesst-wikipedia-de-sperren-Update--/meldung/118930" target="_blank">laut einer Heise-Meldung</a> allerdings aufrechterhalten.<span id="more-29"></span> (Siehe auch <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,590719,00.html" target="_blank">SpOn</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/Wikipedia-Sperre-Bundestagsabgeordneter-Heilmann-kapituliert--/meldung/118952" target="_blank">Heise</a>.)</p>
<p>Pikanter Aspekt der Angelegenheit: Heilmann hatte für das MfS als Personenschützer gedient und dies, entgegen den klaren Beschlüssen der Linkspartei zum Umgang mit der Stasi-Vergangenheit, der ihn wählenden Parteiversammlung verschwiegen. Erst später wurde seine Biografie-Bereinigung durch den <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,388476,00.html" target="_blank">Spiegel</a> aufgedeckt, seit dem finden in seinem Landesverband heftige Auseinandersetzungen statt. Einige der Vorgänge fanden sich auch in dem Heilmann-Artikel bei Wikipedia wieder. – Kaum verwunderlich, dass nun an etlichen Stellen im Web wieder der Vergleich nach dem Muster &#8220;LINKE = DDR &amp; Zensur&#8221; auftaucht.</p>
<p>Da die gesperrte Internetadresse nur eine Weiterleitung auf das eigentliche deutschsprachige Angebot der Wikimedia Foundation <a href="http://de.wikipedia.org/" target="_blank">de.wikipedia.org</a> war, blieb dieses dem Zugriff von Heilmanns juristischer Attacke entzogen. Auch der Artikel über Heilmann war weiter online und wurde inzwischen von der regen NutzerInnengemeinde weiter bearbeitet – laut Heilmanns Erklärung wurden dabei die &#8220;verletzenden Inhalte weitgehend aus dem entsprechenden Artikel entfernt&#8221;.</p>
<p>Tendenziöse Artikel und falsche Aussagen, insbesondere bei Personen-Artikeln, sind tatsächlich Alltag bei Wikipedia: Umstrittene Passagen sind Gegenstand ganzer <em>edit-wars</em>. Allerdings liegt hier auch eine Stärke des Projekts, allzu tendenziöse Formulierungen und allzu offensichtliche Werbetexte werden in der Regel schnell Gegenstand von Korrekturen durch die zahlreichen NutzerInnen des Portals – auch wenn die gefundenen Kompromisse nicht immer befriedigend sind.</p>
<p>Was normale Web-NutzerInnen in der Regel mit mehr oder weniger Geduld ertragen, ist offenbar für einzelne PolitikerInnen der Partei DIE LINKE nur schwer einsehbar: Zuletzt hatte die damalige Vize-Vorsitzende der Linkspartei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katina_Schubert" target="_blank">Katina Schubert</a> Ende 2007 die juristische Keule geschwungen und Strafantrag gegen Wikipedia gestellt. Sie musste dann ebenfalls einsehen, dass dieser Weg <a href="http://die-linke.de/presse/presseerklaerungen/detail/archiv/2007/dezember/browse/1/zurueck/presserklaerungen/artikel/auseinandersetzung-hat-begonnen/" target="_blank">ein Fehler</a> ist.</p>
<p>Man darf erwarten, dass soviel Mangel an Souveränität und Lernfähigkeit parteiintern nicht ohne Wirkung bleibt. Welchen Schaden kann man als Bundestagsabgeordneter dem Ansehen seiner Partei zugefügen, ohne dass die zugehörige Partei eine offene und sachliche Debatte über das Wirken dieser Person führt und Konsequenzen zieht?</p>
<p>Partei-Mitarbeiter Mark Seibert <a href="http://www.mark.linkeblogs.de/2008/11/16/lutz-heilmann-verzichtet-auf-juristische-schritte-gegen-wikipediade/" target="_blank">grübelt in seinem Blog</a> über Schlussfolgerungen aus der Sache:</p>
<blockquote><p>Man muss es irgendwie schaffen, Mandatsträgern näherzubringen, wie partizipatives Internet fuktioniert, wie die Verbreitung freien Wissens funktioniert und wie Kommunikation dort funktioniert. Und das möglichst zu eine Zeitpunkt, wenn noch nicht solche Katastrophen passiert sind.</p></blockquote>
<p>Das hört sich nicht sehr optimistisch an. Schließlich hat DIE LINKE der interessierten Öffentlichkeit mit dieser Angelegenheit mal wieder eindrucksvoll mangelnde Medienkompetenz und Unverständnis für das Medium Internet demonstriert.</p>

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		<title>Vom Ende des Datenschutzes, Teil 2</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2008/vom-ende-des-datenschutzes-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 21:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die These vom Ende des Datenschutzes (in seiner bisherigen Form) ist keineswegs neu: 
Bereits vor 15 Jahren hat der Datenschutzexperte Jan Kuhlmann scharfsinnige und weitsichtige Überlegungen zur Zukunft des Datenschutzes unter dem Titel Ende des Datenschutzes angestellt; zuerst veröffentlicht in: Blätter für deutsche und internationale Politik Nr. 11/1993 (S. 1333-1346). Dort war natürlich noch nicht [...]]]></description>
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<p><a href="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/datenschutz.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16" title="Datenschutz" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/datenschutz.jpg" alt="Datenschutz" width="206" height="206" /></a><strong>Die These vom Ende des Datenschutzes (in seiner bisherigen Form) ist keineswegs neu: </strong><br />
Bereits vor 15 Jahren hat der Datenschutzexperte <a href="http://www.kuhlsite.de/" target="_blank">Jan Kuhlmann</a> scharfsinnige und weitsichtige Überlegungen zur Zukunft des Datenschutzes unter dem Titel <a href="http://www.kuhlsite.de/resour02.html" target="_blank">Ende des Datenschutzes</a> angestellt; zuerst veröffentlicht in: <a href="http://www.blaetter.de/" target="_blank">Blätter für deutsche und internationale Politik</a> Nr. 11/1993 (S. 1333-1346). Dort war natürlich noch nicht vom Web 2.0 die Rede, statt dessen wird die flächendeckende Ausbreitung von &#8220;elektronischen Kontroll- und Zuteilungssystemen&#8221; (u.a. sind deren prominentester Ausdruck die damals immer alltäglicher werdenden Smartcards aka Chipkarten) als eine Tendenz zur &#8220;sozialökologischen Rationierung&#8221; beschrieben. <span id="more-20"></span>Angesichts der Bürokratisierung aller Lebensbereiche und einer krisenhaft empfundenen Knappheit von gesellschaftlichen Ressourcen wird die flächendeckende Einführung von &#8220;computerisierten Ressourcen-Management-Systemen&#8221; zum zentralen Mittel gesellschaftlicher Regulation.</p>
<blockquote><p>Wichtig für ein solches computerisiertes Ressourcen-Management-System (CRMS) ist, daß es im herrschenden Diskurs keine moralisch legitime Opposition dagegen geben kann. Wer [zum Beispiel] Sozialleistungen mißbraucht, ist einE RechtsbrecherIn, einE SchmarotzerIn an den angespannten Staatsfinanzen. Die Logik des &#8220;CRMS&#8221; ist: Das Opfer hat Unrecht. Deshalb fehlt dem Datenschutz die moralische Legitimation. Eine systemimmanente Kritik ist fast unmöglich.</p></blockquote>
<p>Ein wesentliches Element der Logik solcher Systeme ist die Implementierung einer Form von Selbst-Regierung, die nicht vorrangig auf Überwachung setzen muss, sondern auf die Selbst-Disziplinierung von Individuen, welche nicht zuletzt aus dem Wissen resultiert, dass alles persönliche Handeln automatisch und unausweichlich personenbezogen gespeichert wird, Abweichung von der Norm entweder irrational oder schlicht zu teuer ist.</p>
<p>Die beabsichtigte flächendeckende Durchsetzung solcher Systeme blieb bisher oft hinter den ursprünglichen Planungen zurück oder wurde wegen Opportunitätsüberlegungen zurück gestellt (siehe &#8220;Asyl-Card&#8221;-Pläne Mitte der 1990er Jahre). Gleichwohl sind aus heutiger Sicht die zentralen Projekte bereits weit entwickelt und erst vor kurzem wieder in Blickfeld einer nennenswerten Öffentlichkeit gerückt: Neben dem Pilotprojekt der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitskarte" target="_blank">elektronischen Gesundheitskarte</a> sind dies die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/JobCard" target="_blank">Jobcard</a> (nun ELENA-Verfahren genannt, für die Bereiche Arbeit und Einkommen), die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Signatur" target="_blank">digitale Signatur</a> (s.a. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Signaturgesetz_(Deutschland)" target="_blank">Signaturgesetz</a>), der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Personalausweis" target="_blank">digitale Pesonalausweis</a> sowie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steuer-Identifikationsnummer" target="_blank">Steuer-Identifikationsnummer</a> (womit in der BRD erstmals eine zentrale Personenkennziffer eingeführt wird). Bei den konkreten Projekten geht es auch um die Digitalisierung aller Transaktionen zwischen Staat und Bürger; Hauptfeld hierfür ist die Sozialpolitik. Die anfallenden Daten dienen dann wiederum der besseren Steuerung der Politik im technokratischen Sinne.</p>
<p>Der Artikel von Kuhlmann wurde 1994 auch für die Titelgeschichte des SPIEGEL &#8220;Der Chip-Bürger&#8221; (Nr. 47/1994) aufgegriffen und machte ihn &#8211; wie er selbstironisch <a href="http://www.kuhlsite.de/werke.htm" target="_blank">anmerkt</a> &#8211; &#8220;zum Promi für einen Tag&#8221;.</p>

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		<title>Vom Ende des Datenschutzes</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2008/vom-ende-des-datenschutzes/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 18:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Bürgerrechte]]></category>
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Im taz-Interview vom 19.09.08, Klassischer Datenschutz ist überholt, fordert &#8220;Trendforscher&#8221; Sven Gábor Jánszky neue Prämissen für den Datenschutz. Heutige Internetnutzung mit Online-Shopping und sozialen Netzwerken bestehe eben auch aus einem bewussten Umgang der UserInnen mit ihren Daten, die sie ganz freiwillig an vielen Stellen hinterlassen würden. Die entstehenden Datensammlungen bei den verschiedenen Unternehmen wären folglich [...]]]></description>
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<p><a href="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/datenschutz.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16" title="Datenschutz" src="http://digitale-demokratie.org/wp-content/uploads/2008/09/datenschutz.jpg" alt="Datenschutz" width="206" height="206" /></a>Im taz-Interview vom 19.09.08, <a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/kommentarseite/1/klassischer-datenschutz-ist-ueberholt/kommentare/1/1/" target="_blank">Klassischer Datenschutz ist überholt</a>, fordert &#8220;Trendforscher&#8221; Sven Gábor Jánszky neue Prämissen für den Datenschutz. Heutige Internetnutzung mit Online-Shopping und sozialen Netzwerken bestehe eben auch aus einem bewussten Umgang der UserInnen mit ihren Daten, die sie ganz freiwillig an vielen Stellen hinterlassen würden. Die entstehenden Datensammlungen bei den verschiedenen Unternehmen wären folglich ganz im Sinne der KundInnen, da diese so zielgerichtete Werbung sowie Rabatte erhielten. Jánszky sieht darin eine Form von Souveränität besonders der jungen Generationen.</p>
<p>Tatsächlich ist Jánszky in Bezug auf das Ende des klassischen Datenschutz insoweit recht zu geben, als dass diesem immer mehr die politische Basis fehlt. <span id="more-15"></span> (Siehe dazu auch <a href="http://digitale-demokratie.org/2008/09/vom-ende-des-datenschutzes-2vom-ende-des-datenschutzes-2">Vom Ende des Datenschutzes, Teil 2</a>). Allerdings ist diese Argumentation eingedenk der Interessenlage dieses &#8220;Trendforschers&#8221; erwartbar bis zynisch: Schließlich leitet Jánszky eine Firma (<a href="http://www.forward2business.com/" target="_blank">forward2business</a>), die Beratung und Lobbying für Unternehmen durchführt, welche u.a. mit den Daten von KonsumentInnen ihre Geschäfte betreiben.</p>
<p>Jánszky weiter:</p>
<blockquote><p><em>Datenschutzrecht hat also seine Berechtigung &#8211; nur auf niedrigerem Niveau?</em><br />
Ja. Wobei: Die wünschenswerte Rolle der Politik sehe ich eigentlich in einem wichtigen anderen Feld. Die Wirtschaft strebt teilweise ein System an, Daten der Bürger zu analysieren, ihnen aber gleichzeitig die Handhabe zu geben, diese Daten zu kontrollieren. Solche Ideen sollte die Politik unterstützen, anstatt alle Firmen, die mit Daten arbeiten, pauschal zu verdammen.</p></blockquote>
<p>Aus Sicht dessen, was aktuell an politischen Konzepten in Bezug auf das Beschaffen, Sammeln, Auswerten und Weitergeben von Daten in wirtschaftlichen wie auch in staatlichen Bereichen geplant oder bereits realisiert wird, wäre diese Idee – wenn sie konsequent umgesetzt würde – vermutlich eine der fortschrittlichsten Datenschutzkonzeptionen, die derzeit vorstellbar sind: Dann wären sämtliche Transaktionen, die mit den Daten einer NutzerIn durchgeführt werden sollen, vorab von dieser zu authentifizieren. Kaum vorstellbar, dass Firmen wie arvato oder Google dagegen nicht Sturm laufen würden.</p>

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