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Linke, Linkspartei, Twitter, Liste

twittredDas mit Twitter und der Linkspartei ist so eine Sache. Eine klare Strategie in der Wahlkampfzentrale diesbezüglich scheint es nicht zu geben. Accounts, z.B. der von Gregor Gysi, liegen brach. Man mag ja von Microblogging halten was man will – dass diesem Phänomen aus politischer Sicht Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, zeigt aktuell dessen Rolle für die Protestbewegung in Iran.

Jetzt gibt es eine recht umfangreiche Liste von Gruppierungen der Linkspartei sowie Einzelpersonen (Mitglieder und Umfeld), die Twitter nutzen. Sie findet sich im Wiki der AG Digitale-Demokratie und darf ergänzt werden.

Die Liste zeigt, dass der Wahlmonitor-Dienst parteigefluester.de es sich etwas zu einfach macht. Der schreibt: “Die Linkspartei wird derzeit nicht beobachtet, da deren Aktivitäten bei Twitter zu gering sind.” Diese Ungleichbehandlung ist nichts Neues – die selbsternannte Twitter-Päpstin Nicole Simon schafft es, ganze drei Linkspartei-Twitterer aufzuzählen. Dem war Anfang diesen Jahres ein Streit mit Mark Seibert vorausgegangen, der auch eine Liste von “twitternen Linken” führt.

One Comment

  1. Linksdings
    25. Juni 2009 at 13:19 | Permalink

    Je mehr Twitter von Politikern genutzt wird, umso häufiger tauchen für den Journalisten Fragen auf. Lassen sich die mehr oder weniger persönlichen Kurznachrichten für die Berichterstattung nutzen? Handelt es sich bei Twitter eher um ein Informationsmittel zweiter Ordnung, also um eines, das allenfalls neue Fragen hervorbringt – aber keine „Wahrheiten“ und Fakten? Wie ist es um die Authentizität bestellt, wird via Twitter eine bereits zitierbare Öffentlichkeit hergestellt? Oder ist man als Follower zur Selbstbeschränkung wie beim üblichen „unter drei“ aufgerufen? http://tinyurl.com/lvmn5w

One Trackback

  1. 7. August 2009 at 22:07

    [...] Einen Artikel zur vorangegangen Debatte und weitere Phänomene zur Nichtkenntnisnahme im Blog bei Digitale Demokratie [...]

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