Am 2. Oktober findet in der Räumen der Berliner Heinrich Böll Stiftung die Fachtagung “Google Books und die Zukunft des Wissens” statt. Dabei geht es um das nicht nur hierzulande umstrittene Google-Book-Settlements. Also die massenhafte Digitalisierung und – teilweise – Vermarktung von Büchern durch den Konzern Google. In der Einladung zur Veranstaltung heisst es:
Mit einem vorurteilsfreien Blick auf die möglichen Folgen des Google-Book-Settlements wird die Tagung Antworten suchen auf die vielen Fragen, die sich nicht nur auf juristischer Ebene stellen: für Verlage und Bibliotheken, vor allem auch für Autoren und Leser.
Wann: 2. Oktober (Fr) 2009, 10.00 – 18.00 Uhr
Wo: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin-Mitte
Unter anderem mit:
Peter Glaser, Autor
Vittorio Klostermann, Verleger
Annette Kroeber-Riel, Google
Dr. Joerg Pfuhl, Random House
Dr. Nils Rauer, Lovells LLP
Wolfgang Schimmel, ver.di
Dr. Brigitte Zypries, Bundesministerin der Justiz
Google will der Menschheit mit seinem Buchprogramm Millionen Bücher zugänglich machen – auch Bücher, die vergriffen sind oder deren Urheberrechtsschutz abgelaufen ist. Nie war die Verheißung des “Wissens für alle” so groß. Nie war die Gefahr größer, einem Quasi-Monopolisten zu überlassen, was die Aufgabe öffentlicher Daseinsvorsorge sein sollte.
Am 7. Oktober 2009 soll ein US-Gericht über die Zukunft der Bücher entscheiden. Wird es, darf es das auch für deutsche Leser, Autoren und Verlage tun? Selten war die Lage unübersichtlicher – und wohl nie zuvor war ein einzelnes Verfahren wichtiger für die Zukunft des Zugangs zu Wissen als dieses.
Eine Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung, Goethe-Institut und iRights.info
Details zum Programm und Anmeldung hier.

