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Die “Twitter-Revolution” in Moldawien

Nachdem bei der “Orangenen Revolution” in der Ukraine der SMS als Medium eine bedeutende Rolle zugeschrieben wurde, ist nun Twitter das angesagte “Revolutionswerkzeug”: Bei den aktuellen Protesten in Folge der Wahlen am vergangenem Sonntag in Moldawien finden sich unter dem Twitter-Hashtag #pman (Piata Marii Adunari Nationale – größte Platz in der Hauptstadt Moldawiens, Chisenau) zahllose Einträge, die Gerüchte, Kommentare und Aktionstermine ventilieren – da darf der Slogan “The revolution will be twitterised” nicht fehlen.


Bei Foreign Policy wundert sich Autor Evgeny Morozov darüber, dass in einem Low-Tech Land wie Moldawien nun so eine Technolgie genutzt wird.


Es gibt allerdings Zweifel an der Rolle von Twitter, nicht zuletzt weil die Protestierenden zur Nutzung des Dienstes den Platz zu verlassen hätten. Andernorts wird aber auf das freien W-Lan von McDonald Ort verwiesen.


Bereits erwähnter Evgeny Morozow führt in einem weiteren Post aus, dass er nur 70 Twitter-Accounts mit dem Standort Chisenau finden kann; viele Leute mit rumänisch klingenden Namen aus dem restlichen Europa würden fleißig mittwittern. Weiter sei Twitter derzeit ein Liebling westlicher Medien, deswegen gäbe es auch viel internationale Resonanz.


In einem Kommentar zu Morozows Beitrag heißt es, dass via Blognetzwerken und Sozialen Netzwerken wie Facebook eine Flash-Mob Aktion organisiert wurde; erst später spielten mobile Geräte eine Rolle in der Mobilisierung von mehr Demonstrierenden.

One Trackback

  1. [...] Zusammenhang mit Unruhen in Moldawien wurde von einer “Twitter-Revolution” gesprochen. Jetzt wird diskutiert, inwiefern der Microblogging-Dienst Twitter überhaupt als [...]

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