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	<title>Kommentare zu: Die Linke und das Internet: Licht und Schatten</title>
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	<description>Die Politik der Informationsgesesellschaft</description>
	<lastBuildDate>Sat, 30 Jan 2010 07:16:22 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Lorenz</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/die-linke-und-das-internet-licht-und-schatten/comment-page-1/#comment-105</link>
		<dc:creator>Lorenz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 14:35:58 +0000</pubDate>
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		<description>@spa: klar, ne wahlmöglichkeit, ob ich an so einem auswertungssystem teilnehmen will, wäre wünschenswert.

h. wawzyniak will aber die Hinweise bei amazon gleich &quot;verhindern&quot;, weil sie sie für nicht unbedingt verkaufsfördernd hält und sie &quot;als nutzer irgendwie abschreckt&quot;. individuelles empfinden als politische maßstäbe zu setzen, finde ich problematisch.

und offenbar schreckt es andere nutzer eben nicht ab, sondern die finden die hinweise prima - und wie gesagt, für amazon scheint das system durchaus verkaufsfördernd zu sein.

zumindestens in sachen büchern bin ich selbst auf der zugspitze nicht auf amazon angewiesen, da dank buchpreisbindung bücher überall gleichviel kosten und diverse kleine buchhändler mittlerweile bestellung per post zusenden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@spa: klar, ne wahlmöglichkeit, ob ich an so einem auswertungssystem teilnehmen will, wäre wünschenswert.</p>
<p>h. wawzyniak will aber die Hinweise bei amazon gleich &#8220;verhindern&#8221;, weil sie sie für nicht unbedingt verkaufsfördernd hält und sie &#8220;als nutzer irgendwie abschreckt&#8221;. individuelles empfinden als politische maßstäbe zu setzen, finde ich problematisch.</p>
<p>und offenbar schreckt es andere nutzer eben nicht ab, sondern die finden die hinweise prima &#8211; und wie gesagt, für amazon scheint das system durchaus verkaufsfördernd zu sein.</p>
<p>zumindestens in sachen büchern bin ich selbst auf der zugspitze nicht auf amazon angewiesen, da dank buchpreisbindung bücher überall gleichviel kosten und diverse kleine buchhändler mittlerweile bestellung per post zusenden.</p>
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		<title>Von: spa</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/die-linke-und-das-internet-licht-und-schatten/comment-page-1/#comment-104</link>
		<dc:creator>spa</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 09:38:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://digitale-demokratie.org/?p=425#comment-104</guid>
		<description>die frage muss doch erlaubt sein, ob die datenerhebung und -verarbeitung so in ordnung ist, was mit den daten passiert etc. mein vertrauen in aufgeschriebene agb ist nicht sehr hoch. crowdsouring etc. funktioniert unproblematisch bei allem was grundsätzlich anonym geschieht, bei einem onlinehändler der mit verifizierten userprofilen arbeitet (arbeiten muss), sieht das anders aus. soweit ich das sehe, nutzen die meisten großen online-versandhäuser empfehlungssysteme (nicht nur die für bücher, CDs...)
ab einer gewissen marktmacht ist das eine frage des verbraucher- und datenschutzes. schonmal versucht in hintertupfingen ein buch zu erstehen und der nächste richtige buchladen ist 30 kilometer entfernt? da kommt der mündige verbraucher schnell ins grübeln....
eine variante wäre es z.b., den händlern vorzuschreiben den usern wahlweise zugänge ohne empfehlungsdienste anzubieten. so mancher mündige verbraucher der da bisher sehr skeptisch ist, würde dann vielleicht auch bei amazon und co. einkaufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die frage muss doch erlaubt sein, ob die datenerhebung und -verarbeitung so in ordnung ist, was mit den daten passiert etc. mein vertrauen in aufgeschriebene agb ist nicht sehr hoch. crowdsouring etc. funktioniert unproblematisch bei allem was grundsätzlich anonym geschieht, bei einem onlinehändler der mit verifizierten userprofilen arbeitet (arbeiten muss), sieht das anders aus. soweit ich das sehe, nutzen die meisten großen online-versandhäuser empfehlungssysteme (nicht nur die für bücher, CDs&#8230;)<br />
ab einer gewissen marktmacht ist das eine frage des verbraucher- und datenschutzes. schonmal versucht in hintertupfingen ein buch zu erstehen und der nächste richtige buchladen ist 30 kilometer entfernt? da kommt der mündige verbraucher schnell ins grübeln&#8230;.<br />
eine variante wäre es z.b., den händlern vorzuschreiben den usern wahlweise zugänge ohne empfehlungsdienste anzubieten. so mancher mündige verbraucher der da bisher sehr skeptisch ist, würde dann vielleicht auch bei amazon und co. einkaufen.</p>
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		<title>Von: Lorenz</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/die-linke-und-das-internet-licht-und-schatten/comment-page-1/#comment-103</link>
		<dc:creator>Lorenz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 07:42:03 +0000</pubDate>
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		<description>Das Konzept des Weiterempfehlens basiet auf einem Grundpfeiler des Web 2.0: Crowdsouring, also auf &quot;Schwarmintelligenz&quot;. Sprich, ab einer gewissen Grundmenge an Nutzerdaten können daraus statistisch/semantisch Informationen abgeleitet werden, die mir als individuellem User ggf. weiterhelfen - kurz gesagt: Die Masse macht&#039;s.

Wer bei Amazon kauft, stimmt AGB zu (siehe §13+Datenschutzerklärung), die dieses Weiterempfehlen beinhalten. Nicht zuletzt darauf gründet sich sowohl das Geschäftsmodell als auch der Erfolg dieses Konzerns. Es steht jedem/jeder frei, daran nicht teilzunehmen - Verbraucherschutz hat auch was mit mündigen Verbrauchern zu tun.

Was die Arbeit der AG mit diesem Artikel zu tun hat, ist mir zwar unklar. Aber danke für den Tipp, wir arbeiten schon dran.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Konzept des Weiterempfehlens basiet auf einem Grundpfeiler des Web 2.0: Crowdsouring, also auf &#8220;Schwarmintelligenz&#8221;. Sprich, ab einer gewissen Grundmenge an Nutzerdaten können daraus statistisch/semantisch Informationen abgeleitet werden, die mir als individuellem User ggf. weiterhelfen &#8211; kurz gesagt: Die Masse macht&#8217;s.</p>
<p>Wer bei Amazon kauft, stimmt AGB zu (siehe §13+Datenschutzerklärung), die dieses Weiterempfehlen beinhalten. Nicht zuletzt darauf gründet sich sowohl das Geschäftsmodell als auch der Erfolg dieses Konzerns. Es steht jedem/jeder frei, daran nicht teilzunehmen &#8211; Verbraucherschutz hat auch was mit mündigen Verbrauchern zu tun.</p>
<p>Was die Arbeit der AG mit diesem Artikel zu tun hat, ist mir zwar unklar. Aber danke für den Tipp, wir arbeiten schon dran.</p>
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		<title>Von: Halina</title>
		<link>http://digitale-demokratie.org/2009/die-linke-und-das-internet-licht-und-schatten/comment-page-1/#comment-102</link>
		<dc:creator>Halina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 06:06:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://digitale-demokratie.org/?p=425#comment-102</guid>
		<description>spott ist durchaus möglich, allerdings fehlt mir eine überzeugende argumentation, weshalb das weiterempfehlen völlig unproblematisch sein soll. 
daten sollen zweckgebunden erhoben, gespeichert oder weitergegeben werden. soweit so gut. der zweck eines kaufes bei amazon ist ein produkt zu erwerben, nicht jedoch auf das kaufverhalten anderer einfluss zu nehmen. ob anonymisiert oder nicht, die daten werden hier zu zwecken verwendet, wofür ich sie nicht gegeben habe. 
viel spannender allerdings wäre endlich die debatte um die kulturflatrate voranzutreiben, vor allem von einer ag die sich des themas digitate demokratie annehmen will...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>spott ist durchaus möglich, allerdings fehlt mir eine überzeugende argumentation, weshalb das weiterempfehlen völlig unproblematisch sein soll.<br />
daten sollen zweckgebunden erhoben, gespeichert oder weitergegeben werden. soweit so gut. der zweck eines kaufes bei amazon ist ein produkt zu erwerben, nicht jedoch auf das kaufverhalten anderer einfluss zu nehmen. ob anonymisiert oder nicht, die daten werden hier zu zwecken verwendet, wofür ich sie nicht gegeben habe.<br />
viel spannender allerdings wäre endlich die debatte um die kulturflatrate voranzutreiben, vor allem von einer ag die sich des themas digitate demokratie annehmen will&#8230;</p>
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